Wetterfühligkeit: Was tun bei Migräne und schwülem Wetter?

Menschen, die besonders empfindlich auf das Wetter reagieren, haben es momentan in Deutschland nicht einfach. Noch vor Kurzem stand das Quecksilber im Thermometer konstant auf über 30° Grad, mittlerweile sind es fast 20° Grad weniger – und das innerhalb von kurzer Zeit. Das Ergebnis dieses Wetterumschwungs: Extrem schwüles Wetter, das bei vielen Menschen zu Kopfschmerzen oder sogar Migräne führt.

Insgesamt leiden 10 bis 15% aller Menschen in Deutschland unter Migräne, wobei es sich dabei größtenteils um Frauen handelt. Da schwüles Wetter geradezu als Magnet für Migräne bezeichnet werden kann, möchten wir Ihnen heute einige Tricks zeigen, mit denen man die Migräne in den Griff bekommt.

Was sollte man beachten, wenn es draußen mal wieder schwül ist und die pochenden Kopfschmerzen kommen? 

Genügend Schlaf & Ruhe

Wer unter Migräne leidet, der möchte sich zurückziehen und jeglichen Lärm auf ein Minimum reduzieren – menschliche Kontakte möchte man in dieser Situation meist ebenfalls so gut es geht vermeiden. In diesem Fall sollte man einfach auf seinen Körper hören und sich in einen abgedunkelten Raum zurückziehen. Eine Mütze Schlaf kann gegen Migräne wahre Wunder wirken.

Schmerzmittel meiden

Apothekenpflichtige Schmerzmittel werden oft genug ohne wirklichen Grund eingenommen. Bei Migräne ist dies ebenfalls der Fall. Man sollte weitestgehend auf Schmerzmittel verzichten, da diese in den meisten Fällen keine Wirkung zeigen und man versucht ist, deshalb die Dosis zu erhöhen. Wenn man unbedingt Schmerzmittel einnehmen möchte, sollte man zuvor einen Arzt aufsuchen und diesen um Rat bitten. Wenn dieser Schmerzmittel verschreibt, dann kann und sollte man sie natürlich einnehmen.

Achtung: Nicht wenige Menschen sind durch eine ständige Erhöhung der Dosis süchtig nach Schmerzmitteln geworden. Man sollte die Einnahme immer kritisch betrachten und sich dreimal überlegen, ob man die Medikamente wirklich einnehmen sollte. 

Nicht immer ist das Wetter Schuld

Das Wetter ist im Bezug auf Migräne natürlich nur ein möglicher Faktor. Stress auf der Arbeit, Beziehungsprobleme und Unausgeglichenheit können genauso zu Migräneattacken führen. In diesen Fällen empfiehlt sich ein moderates Sportprogramm, sodass man den Stress, der sich im Inneren aufgestaut hat, nach und nach abtrainieren kann. Wer keine Lust auf Sport hat, kann es mit Yoga oder Meditation versuchen.

Ein Kommentar

  1. Gerade jetzt bei dem wechselhaften Wetter treten bei vielen häufig Kopfschmerzen auf. Ein aktuelles Beispiel gab es gestern auf arbeit. Vor 2 Tagen hatten wir Nachts noch 11 Grad und den ganzen Tag wars dunkel und gestern das selbe nur bei 20 Grad. Ich klagte während der Nachtschicht über Kopfschmerzen und mein Kollege ebenso und wir waren mit Sicherheit nicht die einzigsten.

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