Vorzeitige Ejakulation

Unter einer vorzeitigen Ejakulation, also einen Samenerguss der zu früh eintritt, leiden mehr Männer las unter Impotenz. Falls Sie auch „zu früh kommen“, dann können Sie mit Priligy ein wirksames Medikament anfordern welches den Orgasmus des Mannes um bis zu 300% verzögern kann.

Verfügbare Medikamente gegen vorzeitige Ejakulation:

Priligy mit den Wirkstoff Dapoxetin ist das einzige zugelassene Medikament welches erfolgreich eine vorzeitige Ejakulation behandeln kann.

Behandlung bei der Online Klinik:

Sie können die Online Klinik besuchen um eine Online-Konsultation für die Behandlung gegen das Problem des „zu früh kommens“ zu starten. Ihnen kann per Ferndiagnose ein Rezept für die Behandlung mit Priligy ausgestellt werden. Somit müssen kein Rezept vom Hausarzt oder Urologen einreichen sondern können den Service einer Rezeptausstellung über das Internet nutzen. Der Gratis Express-Versand benötigt dabei nur 24 Stunden.

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Allgemeines über vorzeitige Ejakulation

Wenn es bei Männern Probleme mit der Sexualität bzw. dem Geschlechtsverkehr gibt, dann wird fast ausschließlich von Impotenz oder Potenzstörungen gesprochen. Dabei gibt es noch ein ganz anderes Problem, unter dem sogar mehr Männer leiden, als es im Bereich der Impotenz der Fall ist. Dieses Problem wird auch als vorzeitige Ejakulation bzw. als vorzeitiger Samenerguss bezeichnet.

Schätzungsweise 30 Prozent aller Männer auf der Welt, die sich im geschlechtsreifen Alter befinden, sind von diesem Problem betroffen.

Dies ist natürlich eine gewaltige Zahl, die sich im dreistelligen Millionenbereich bewegt. Ein vorzeitiger Samenerguss kann nicht nur körperliche Ursachen haben, sondern sich in erster Linie auch negativ auf das Befinden und die Psyche des betroffenen Mannes auswirken.

Von daher ist es sehr sinnvoll, zunächst nach den Ursachen zu suchen und dann gezielt mit bestimmten Medikamenten, wie zum Beispiel den extra dafür entwickelten „Priligy“, entgegenzuwirken.

Symptome der vorzeitigen Ejakulation

Von der vorzeitigen Ejakulation sind nicht nur in Deutschland, sondern weltweit viele Männer betroffen. Ganz wichtig zu betonen ist, dass mit einem vorzeitigen Samenerguss nicht gemeint ist, dass der Mann zum Beispiel nach 20 oder 30 Minuten Sex nicht zur gleichen Zeit wie die Frau einen Orgasmus hat.

Vielmehr bezeichnet die vorzeitige Ejakulation die Situation, dass der Samenerguss entweder schon vor Beginn des Geschlechtsaktes oder wenige Sekunden danach stattfindet.

Ein wichtiges Merkmal besteht darin, dass der Mann quasi keine Kontrolle mehr darüber hat, wann er zum Höhepunkt gelangt.

Während Potenzstörungen und Impotenz in erster Linie bei Männern im fortgeschrittenen Alter auftreten, tritt der vorzeitige Samenerguss bei Männern jedes Alters auf und kann unter Umständen auch nur vorübergehend sein.

Medizinisch betrachtet wird dann von einem vorzeitigen Samenerguss gesprochen, wenn dieser in einem Zeitraum von weniger als zwei Minuten nach Beginn des Verkehrs auftritt. Allerdings handelt es sich hier nur um einen Durchschnittswert, da das Sexualleben der vielen Millionen Männer sich zum Teil ganz unterschiedlich gestaltet.

Die Ursachen, die zu einem vorzeitigen Samenerguss führen können, können nicht nur sehr vielschichtig, sondern teilweise auch sehr komplex sein. Es sollten daher verschiedene Aspekte berücksichtigt werden, bevor über eine medikamentöse Behandlung nachgedacht wird, wie zum Beispiel der Gesundheitszustand und die Lebenssituation des betroffenen Mannes.

Ursachen eines vorzeitigen Samenerguss

Zwar kann eine vorzeitige Ejakulation auch physische Ursachen haben, aber in den meisten Fällen spielen zumindest auch noch psychische Faktoren eine wichtige Rolle. In vielen Fällen muss also zwischen körperlichen und seelischen Ursachen unterschieden werden.

Körperliche Usrachen

vorzeitige ejakulation

Eine mögliche Ursache kommt vielen Männern erst gar nicht in den Sinn, sie ist aber dennoch von nicht unerheblicher Bedeutung. Und zwar kann ein vorzeitiger Samenerguss auch dann auftreten, wenn der betroffene Mann nur relativ selten Geschlechtsverkehr hat. Statistisch ist es inzwischen nachgewiesen, dass das Risiko des vorzeitigen Samenergusses steigt, umso seltener die betroffenen Männer Sex haben.

Mögliche körperliche Ursachen können zum Beispiel eine erhöhte Samenmenge, eine Erkrankung im Bereich der Schilddrüse, eine Prostataerkrankung oder auch Gefäßprobleme sein. Auch neurologische Erkrankungen können durchaus zu einem vorzeitigen Samenerguss führen.

Psychischen Ursachen

Neben den angesprochenen körperlichen Ursachen kann ein vorzeitiger Samenerguss auch eine Reihe von psychischen Ursachen haben.

Zu diesen psychischen Ursachen zählen zum Beispiel Versagensängste, Beziehungsprobleme, allgemeiner Leistungsdruck, Stress, nicht realistische Ansprüche an den eigenen Körper sowie an die eigene Leistungsfähigkeit im Bereich des Sexlebens.

Vor allen Dingen dann, wenn es um die ersten sexuellen Kontakte geht, fällt vielen Männern auf, dass es häufiger zu einer vorzeitigen Ejakulation kommt. Positiv ist in dem Zusammenhang, dass dieses Problem oftmals verschwindet, wenn einige sexuelle Erfahrungen gemacht wurden.

Im Bezug auf die körperlichen und psychischen Ursachen ist auch wichtig zu wissen, dass diese nicht selten miteinander in Verbindung stehen.

Insgesamt betrachtet ist es auf jeden Fall sehr sinnvoll, das Problem der vorzeitigen Ejakulation anzugehen, und zum Beispiel eine Behandlung mit dem der wirksamen Medikament Priligy durchzuführen. Denn das Arzneimittel kann dazu führen, dass der betroffene Mann wieder Kontrolle über den Zeitpunkt erhält, an dem der Orgasmus stattfinden soll.

Tipps gegen zu früh kommen

Mit etwas Ausdauer und Übung werden können Sie die Ejakulation herauszögen. Kombiniert mit der Einnahme von Priligy sorgen die folgenden Tipps natürlich für noch mehr deutlichen Effekt.

Abhilfe durch Masturbation

Zunächst sollten Sie ohne Ihre Partnerin versuchen herauszufinden, wie Ihr Körper tickt und wann Sie bei einer ähnlichen Stimulation wie beim Sex zum Orgasmus kommen! Finden Sie im Selbstversuch heraus, zu welchem Zeitpunkt es passiert. Stellen Sie fest, wie Sie Ihre Stimulation herunterschrauben können, wie es auf keinen Fall funktioniert und wie Ihr Körper auf jegliche Art von Reizen reagiert. Viele Männer mögen diese Versuche, da sie nicht im Beisein des Partners stattfinden und somit nicht gleich wieder das Selbstbewusstsein angreifen.

Simulieren Sie das Liebesspielen, bauen Sie Pausen ein und versuchen Sie sich abzulenken aber dennoch bei der Sache zu bleiben. Übung macht den Meister.

Absprache mit dem Partner

Auch wenn es Ihnen schwerfällt. Reden Sie im Voraus mit Ihrer Partnerin über Ihr Problem. Sie können das Problem ja auch mit komplimenten gegenüber der Frau und nicht nur mit Ihrer eigenen Schwäche beschreiben. Erwähnen Sie wie Heiss Sie auf Ihre Partnerin sind und das Sie vor lauter Lust schon so schnell kommen könnten. Sie werden staunen, wie verständnisvoll die meisten Frauen sind.

Denn auch die Frauen wollen ein befriedigendes Erlebnis haben und sind hinterher nicht so sehr enttäuscht, wenn sie vorher aufgeklärt wurden. Die Frau kann im Zusammenhang mit dem Hinauszögern auch eine sehr große Hilfe sein. Sie kann besser reagieren, wenn Sie ihr ein Zeichen geben, damit die Frau beispielsweise bei oraler Befriedigung den Vorgang schnell stoppen kann, bevor es zu spät ist.

Weiß die Frau Bescheid, kann beim Geschlechtsverkehr darauf geachtet werden und sinnvolle Pausen wie auch viele Stellungswechsel eingebaut werden. 

Die richtige Stoßmethode

Um mehr Kontrolle über Ihren Samenerguss zu haben, wenden Sie die richtige Stoßmethode an. Es hat sich herausgestellt, dass zur Verzögerung des Orgasmus eher sanft kreisende Bewegungen und kurze Stöße nötig sind. Denn lange, tiefe und ruckartige Stöße führen zu einer schnellen Ejakulation. Die meisten Frauen stehen so oder so eher auf die kleineren intensiveren Bewegungen und nicht auf die heftigen tiefen Stöße. Daher kommt auch der Spruch das es nicht auf die Größe sondern auf die Technik ankommt.

Stehen Sie und Ihre Partnerin beim Geschlechtsverkehr eher auf heftigere Stöße, dann versuchen Sie ein paar ruhigere Phasen einzulegen und werden Sie erst langsam wieder schneller. Fangen Sie auf keinen Fall direkt mit den schnellsten Tempo der Stimulation an. Das gefällt weder Frau, noch begünstigt es einen späten Orgasmus.

Squeeze-Technik

Auch mit Hilfe der sogenannten „Squeeze-Technik“ kann die Ejakulation hinausgezögert werden. Beim leichten Kneifen des Penis läuft wieder etwas Blut aus ihm zurück. Dadurch kommt es zu einer Erektionsverzögerung. Wenn Sie im Eifer des Gefechts nicht daran denken, kann Ihnen Ihre eingeweihte Partnerin dabei helfen.

Diese Technik hat den besten Erfolg in der ersten Phase des Liebesspiels. Später hat es nur noch wenig Sinn, in den Penis zu kneifen, da er dann bereits zu empfindlich ist und der vorzeitige Orgasmus in den meisten Fällen nicht mehr aufgehalten werden kann.

Bitte beachten Sie auch, dass Sie oder Ihre Partnerin nicht zu sehr in den Penis kneifen und dadurch Schmerzen verursachen, die sehr liebestötend wirken können. Die Squeeze-Technik sollte auch nur an Vorder- und Hinterseite des Penis probiert werden und nicht an den Seiten.

Eingelegte Pausen (Stopp-Start-Methode)

Merken Sie als Mann, dass die Ejakulation im Anmarsch ist, legen Sie für sich eine Pause ein. Aber stoppen Sie auf keinen Fall das Liebesspiel komplett, um die Stimmung nicht zu verderben. Verwöhnen Sie Ihre Partnerin mit Massagen, Streicheleinheiten oder befriedigen Sie sie mit der Zunge. Wenn Sie denken, dass es weitergehen kann, können Sie Ihrer Lust wieder freien Lauf lassen…

Das ganze funktioniert sowohl beim Oralverkehr wie auch beim eigentlichen Geschlechtsakt. Stellungswechsel eignen sich ebenfalls super als kleine Pause.

Kontrolle durch die Beckenbodenmuskeln

Die sogenannten „Liebesmuskeln“ spielen auch eine große beim Hinauszögern des Orgasmus. Trainieren Sie Ihre Beckenbodenmuskeln, indem Sie sie mehrmals täglich anspannen und wieder lockern. Ist Ihre Beckenbodenmuskulatur richtig in Form, können Sie es beim nächsten Akt oder beim Masturbieren probieren.

Vielen hilft es, wenn Sie die Liebesmuskeln beim Sex anspannen. Anderen hilft es, wenn sie sie wieder entspannen. Finden Sie im Selbstversuch heraus, welche Methode die Ihre ist.

Anleitung auf: https://www.gesundheitsinformation.de/wie-funktioniert-ein-beckenbodentraining.2288.de.html

Informationen über die Häufigkeit

Laut verschiedenen Umfragen und Erhebungen unter deutschen Männern hatte bereits ein Drittel von ihnen schon einmal Probleme mit vorzeitiger Ejakulation. Das klingt ziemlich viel, allerdings ist diese Zahl weniger erschreckend, wenn man dieser Behauptung einmal die genaue medizinische Definition von ejaculatio praecox zu Grunde legt. So liegt eine solche erst dann vor, wenn ein Samenerguss bereits innerhalb der ersten Minute nach Beginn des Geschlechtsverkehrs stattfindet und der Mann diesen unter keinen Umständen hinaus zu zögern vermag. Geschieht dies nur gelegentlich und in unregelmäßigen Abständen, beispielsweise in bestimmten Ausnahmesituationen wie dem ersten Mal oder dem ersten Geschlechtsverkehr nach längerer Abstinenz, liegt keine vorzeitige Ejakulation vor.

Viele Männer glauben dagegen aber schon an vorzeitigem Samenerguss zu leiden, wenn sie bereits nach 3, 4 oder 5 Minuteneinen Orgasmus haben. Da der durchschnittliche Mann laut einer Studie aus dem Jahre 2005 aber lediglich 5,4 Minuten bis zum Höhepunkt braucht, ist diese Annahme völlig unbegründet und die Ergebnisse der Umfrage demnach deutlich zu hoch. Zieht man also diejenigen Männer, die bloß denken, dass sie zu früh kommen, von denen, die wirklich an einer vorzeitigen Ejakulation leiden, ab, bleiben noch etwa 10 Prozent aller Männer im geschlechtsreifen Alter übrig, die wirklich ein ernsthaftes und vor allem beständiges Problem mit vorzeitigem Samenerguss haben.

Nichtsdestotrotz ist vorzeitige Ejakulation, gemeinsam mit Potenzstörungen, nach wie vor die häufigste männliche Sexualstörung weltweit. Bei der vorzeitigen Ejakulation wird dabei noch einmal zwischen einer lebenslang bestehenden sowie einer erworbenen vorzeitigen Ejakulation unterschieden, wobei die vorzeitige Ejakulation erst zu einem bestimmten Zeitpunkt des Sexuallebens auftritt. Wie viele der Betroffenen sich auf die jeweiligen Kategorien verteilt, ist leider noch nicht genau erforscht.

Die Auslöser für eine vorzeitige Ejakulation sind entweder psychische Probleme wie Ängste oder Depressionen, Erkrankungen wie z.B. eine Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) oder eine chronische Prostata-Entzündung (Prostatitis), oder eine gestörte Weiterleitung und Verarbeitung von Nervensignalen. Genaue Studien über die Verteilung der Ursachen von vorzeitiger Ejakulation liegen leider ebenfalls noch nicht vor.

Ratschläge von Ärzten

Da vielen Männern das Thema peinlich ist, versuchen viele Betroffene das Problem zunächst selbst, also ohne ärztliche Hilfe in den Griff zu bekommen. Dazu nutzt ein Großteil frei erhältliche Hilfsmittel wie Salben, die die Empfindlichkeit der Eichel durch lokale Betäubung mindern. Wenn ärztliche Hilfe in Anspruch genommen wird, dann werden sehr häufig Antidepressiva oder Schmerzmittel verschrieben, die – als eine Art Nebeneffekt zu ihrer eigentlichen Aufgabe – die Zeitspanne bis zur Ejakulation um das bis zu zehnfache verlängern können. Da bei vielen die Schmerzmittel allerdings auch dafür sorgen das eventuell gar keine Erektion mehr statt findet ist das Medikament Priligy mit den Wirkstoff Dapoxetin besonders beliebt geworden.

Dieses Medikament wurde extra gegen eine vorzeitige Ejakulation entwickelt. Manche Patienten verbinden die Einnahme von Priligy mit Viagra oder Cialis (Potenzmittel) um somit eine starke langanhaltende Erektion zu haben und zusätzlich nicht zu früh zum Orgasmus kommen. Von einer gemischten Einnahme wird allerdings abgeraten da es die Nebenwirkungen verstärken könnte.

Warum schämt man sich dafür zu früh zu kommen?

Der vorzeitige Samenerguss ist sowohl das deprimierende Ende einer heißen Situation wie auch die Pointe in so manchem Herren-Witz oder eine lustige Szene in so manchem Kinofilm. Der junge Mann, unsterblich verliebt, oder doch zumindest körperlich äußerst erregt, schafft es unter großen Anstrengungen endlich ans Ziel seiner Träume und bekommt die unerreichbar schöne Frau doch noch ins Bett, nur damit dann nach fünf Sekunden schon alles vorbei ist. Doch wie peinlich ist so eine Situation wirklich? Und wie kann man sie entschärfen?

Sex und alles was darum passiert, ist eines der Themen, über das man selten spricht. Es ist mit Tabus behängt und von Anstand verdeckt. Sex ist etwas, über das Gentleman nie reden. Anständige Mädchen denken nicht einmal daran. Kein Wunder, dass auch die wichtigsten Themen dann mit allerlei falschen Mythen und Legenden behängt werden. Zumal das einzige Anschauungsmaterial, das sowohl Frauen wie auch Männern oft zur Verfügung steht, dann pornographischen Charakter hat. Pornos haben bekanntlich so wenig mit der Realität zu tun wie ein amerikanischer Actionfilm mit dem Alltag von Polizisten. In Pornos oder Heftchen können Männer ewig und jederzeit und genau so lange wie sie wollen. Nichts muss dem Pornohelden peinlich sein, weil er ohnehin die ganze Nacht kann. Männer, die vom Sex nur durch solche Magazine oder Filmchen hören oder aus prahlerischen Darstellungen im Freundeskreis, entwickeln eine ungesunde Erwartungshaltung an die eigene sexuelle Leistungsfähigkeit, die sie kaum erfüllen können. Die Realität ist dann oft ganz anders, und durch die Diskrepanz zwischen Realität und Fiktion entsteht eine peinliche Situation. Die Männer stehen sprachlos vor ihrer eigenen Leistung und nicht nur der Penis ist geknickt, auch das Ego hat etwas abbekommen.

Für Frauen ist die Situation gerade dann peinlich, wenn sie sich auf ein sexuelles Abenteuer eingelassen haben, dessen Verwirklichung sie dann enttäuscht. Gerade weil der vorzeitige Samenerguss häufig in Situationen vorkommt, in denen beide Partner aufgeheizt und erregt sind. Er kommt deutlich seltener in einer stabilen Partnerschaft vor – und auch wenn er so in einer Situation auftreten sollte, sorgt die engere Vertrautheit zwischen den Sexualpartnern dazu, dass die Situation nicht mit übergroßer Peinlichkeit aufgeladen wird.

Nicht jede Frau nimmt es gleich auf

Manche Frauen wird es als ein Kompliment aufnehmen, wenn der Mann sich gar nicht zurückhalten kann. Eine Frau, die mit ihrer sexuellen Identität im Reinen ist, könnte es sogar darauf anlegen, den Mann derart zu erregen, dass er einfach nicht an sich halten kann. In vielen Fällen scheint jedoch ein Gefühl zu überwiegen, das eher aus einer enttäuschten Erwartungshaltung resultiert. Für Frauen ist es häufig eine deutlich schwere Entscheidung, es zum ersten Mal kommen zu lassen. Vielleicht mussten sie sich selbst ein bisschen dazu überreden, vielleicht sogar gegen moralische Prinzipien verstoßen. Gerade dann kann eine Situation wie ein vorzeitiger Samenerguss zu einer äußerst peinlichen Situation werden. Die peinliche Situation ist perfekt, enn der Mann sexuell verunsichert keine Möglichkeit findet, die Situation aufzulösen, und die Frau vielleicht in diese peinliche Situation noch mit einem Spruch hineinstößt, der ihre Enttäuschung ausdrückt.

Generell ist keine Situation von sich aus peinlich oder nicht peinlich. Auch ein vorzeitiger Samenerguss wird nur durch die Beteiligten mit peinlicher Energie aufgeladen. Ein souveräner Mann könnte die Situation allein dadurch entkrampfen, dass er sagt: „Du hast mich so um den Verstand gebracht, dass ich es gar nicht erwarten konnte. Lass mir kurz Zeit, um mich zu sammeln und dann zeige ich dir, wie sehr ich dich begehre.“ Ein erfahrener Liebhaber überbrückt die Pause vielleicht mit einer Massage oder durch Cunnilingus.

In einer aufgeklärten Partnerschaft, in der beide ihre Gefühle und Körper kennen, ist es sogar möglich, sich darauf zu einigen, erst einmal rasch zum Orgasmus zu kommen, um sich dann später, wenn die nervöse Energie beiseite ist, tiefer aufeinander einzulassen. Und natürlich kann auch eine Frau die Peinlichkeit aus so einer Situation herausnehmen, indem sie dem Mann zu verstehen gibt, dass es kein großes Ding ist. Die Peinlichkeit entsteht meist nur, weil ein Partner nichts sagt und der andere ihm zu verstehen gibt, dass er unzulänglich ist. Gerade bei so einer sensiblen Situation liegen Egos und Eitelkeiten offen dar und beiden Partnern steht es gut zu Gesicht, auf den anderen Rücksicht zu nehmen. Dann hat ein vorzeitiger Samenerguss nichts peinliches an sich, sondern ist eine natürliche Sache, über die man reden, lachen und scherzen kann. Wenn man länger in einer Partnerschaft ist und der Sex ein Stück weit zur Routine geworden ist, treten häufig wieder andere Probleme auf, aber kaum noch ein vorzeitiger Samenerguss.