http://aje.oxfordjournals.org/content/160/3/240.long

Mythos: Tötet Alkohol im Rausch tatsächlich unsere Gehirnzellen?

Wer Alkohol bis zum Vollrausch trinkt, der verliert rund 10.000 Gehirnzellen. So lautet zumindest ein Mythos, der sich in unserer Gesellschaft mittlerweile als unumstößliche Wahrheit festgesetzt hat. Das unerträgliche Gefühl des Erwachens am nächsten Tag – der Kater – bestärkt diesen Mythos natürlich noch. Dabei stellt sich jedoch die Frage, ob durch den Konsum von Alkohol tatsächlich Gehirnzellen in unserem Kopf abgetötet werden. Kann der Mythos durch die Wissenschaft bestätigt werden?

Insgesamt verfügt der Mensch über rund 100 Milliarden Nervenzellen im Gehirn. Wenn pro Vollrausch 10.000 Nervenzellen absterben, ist dies also lediglich ein Tropfen auf dem heißen Stein. Nichtsdestotrotz werden wir somit von Drink zu Drink immer dümmer – sofern der Mythos denn stimmt. Vergangene Studien haben bereits bewiesen, dass die Gehirnmasse bei schweren Alkoholikern im Laufe der Zeit schrumpft. Doch können Alkoholiker tatsächlich mit sporadischen Partygängern verglichen werden?

Wissenschaftler wissen mittlerweile, dass Alkohol keine Gehirnzellen abtötet, sondern lediglich die Kommunikation zwischen den einzelnen Zellen einschränkt. Wie genau das funktioniert, erfahren Sie im folgenden Artikel.

Wie sieht die Kommunikation zwischen Gehirn und Körper normalerweise aus?

Normalerweise funktioniert unser Organismus so, dass Reize von außerhalb unseres Körpers auf uns einprasseln und diese über unsere Sinne an das Gehirn weitergeleitet werden. Zu diesen Sinnen zählen beispielsweise unsere Augen, unsere Ohren oder auch unsere Haut. Das Gehirn kann dann entsprechend auf die Reize reagieren und eine Antwort zurücksenden. Schwirrt uns beispielsweise eine Fliege um den Kopf herum, reagiert das Gehirn meist in Form von Muskelkontraktionen, um der Fliege den Gar auszumachen.

Unsere Nervenbahnen und Nervenzellen kommunizieren dabei mithilfe von Botenstoffen, die entweder hemmend oder aktivierend wirken. Sie werden während der Reizweiterleitung ausgeschüttet.

Wie sieht die interne Kommunikation im Vollrausch aus?

Alkohol verändert das Verhältnis zwischen hemmenden und aktivierenden Botenstoffen, wobei die aktivierenden Stoffe auf der Strecke bleiben. Die hemmenden Botenstoffe überwiegen im Rausch also. Dies hat zur Folge, dass Reize von außerhalb nicht mehr so effektiv wahrgenommen werden. Außerdem fällt es unserem Körper schwerer, entsprechende Reaktionen auszuführen, wenn wir doch einmal auf unsere Umwelt reagieren möchten.

Sprich: Wir bekommen nichts mehr mit und wenn wir etwas tun wollen, dann funktioniert das meistens nicht so richtig.

Des Weiteren schafft es das Gehirn nicht mehr, ordentliche Nervenverbindungen zu verknüpfen. Die Folge: Unser Erinnerungsvermögen leidet darunter und wir können uns am nächsten Morgen an nichts mehr oder nur noch an wenig erinnern.

Die verschiedenen Stufen des Rausches

Bei Alkohol macht die Menge das Gift. Während geringe Mengen lediglich das Zurückhaltungszentrum im Gehirn lahmlegen – wir werden gesprächiger und kommen aus uns heraus -, leiden der Bewegungsapparat, das Erinnerungsvermögen und das Schlafverhalten erst bei größeren Mengen unter der giftigen Substanz. Wenn man es gänzlich übertreibt, kommt es zum totalen Kontrollverlust.

Wenn man mit dem Trinken aufhört, wird der Alkohol im Körper recht schnell wieder von der Leber abgebaut. Die Blutalkoholkonzentration sinkt und die Nervenzellen funktionieren wieder uneingeschränkt. Die Schäden, die durch Alkohol verursacht werden, sind also nur temporär.

Sterben Nervenzellen im Rausch ab?

Aktuelle Studien zeigen nicht nur, dass die Gehirnleistung von moderaten Trinkern nicht abnimmt, sondern zudem, dass sie im Vergleich zur Leistung komplett abstinenter Menschen sogar überwiegt.

Die Forscher geben dabei allerdings zu bedenken, dass komplett abstinente Menschen häufiger unter bestimmten Krankheiten leiden, weshalb sie meist überhaupt erst auf den Alkohol verzichten. Diese Krankheiten können mit der Leistung des Gehirns zusammenhängen.

Nicht unerwähnt bleiben sollten jedoch die indirekten Faktoren: Während eines alkoholinduzierten Vollrausches sind wir risikobereiter, fallen häufiger auf den Kopf und sind öfter in Schlägereien verwickelt. All diese indirekten Faktoren können unsere Gehirnleistung tatsächlich dauerhaft schmälern.

Warum schrumpft das Gehirn von Alkoholikern?

Zu Beginn dieses Artikels haben wir erwähnt, dass die Gehirnmasse von starken Alkoholikern im Laufe der Zeit schrumpft. Natürlich möchten wir Ihnen nicht vorenthalten, warum das so ist.

Alkohol ist ein Nervengift, das sich auf so gut wie jeden Teil unseres Körpers negativ auswirkt. Insbesondere die Leber wird stark mitgenommen, da diese für den Abbau des Giftes verantwortlich ist. Entzündet sich die Leber aufgrund dessen, kann es passieren, dass zu viel Ammoniak durch unseren Blutkreislauf zirkuliert. Ammoniak tötet im Gegensatz zu Ethanol – so lautet der Fachbegriff für Alkohol – tatsächlich Gehirnzellen ab. Es gibt noch zahlreiche weitere Stellschrauben, an denen der Alkohol dreht. Diese hier aufzulisten würde allerdings den Rahmen des Artikels sprengen.

Des Weiteren sollte man bedenken, dass Alkohol die Entwicklung stört. Junge Menschen, die sich noch im Wachstum befinden, sollten daher in jedem Fall auf den Konsum von Alkohol verzichten. Durch das Gift wird nicht nur das körperliche, sondern auch das geistige Wachstum eingeschränkt.

Darum sollten Sie Alkohol dennoch nur in Maßen genießen

Wie Sie nun wissen, tötet Alkohol direkt keine Nervenzellen in einem vollständig ausgebildeten Gehirn ab. Er stört lediglich die Kommunikation.

Nichtsdestotrotz hat Alkohol negative Auswirkungen auf all unsere Organe, weshalb man das Nervengift nur in moderaten Mengen einnehmen sollte – wenn überhaupt. Zwar werden die Nervenschädigungen nicht durch den Alkohol an sich verursacht, jedoch leiden die Nerven unter verschiedenen Folgeerscheinungen.

Am besten ist es, wenn man einfach auf Alkohol verzichtet. Schließlich handelt es sich dabei um ein starkes Nervengift.

Ein Kommentar

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