Reiseapotheke

Jede Reiseapotheke sollte ganz allgemeine Medikamente gegen verschiedene Beschwerden beinhalten, wie zum Beispiel Schmerzmittel, ein Mittel gegen Durchfall und Verstopfung oder auch ein Schnupfenspray. Darüber hinaus gibt es spezielle Reisemedikamente, die gegen bestimmte Reiseerkrankungen wirken.

Es ist zu empfehlen, dass Ihre Reiseapotheke der wirksame Medikamente gegen Malaria, Reisedurchfall, Jetlag, Reisekrankheit und je nach Reiseziel auch gegen die Höhenkrankheit beinhaltet.

Bekannte, aber nicht verfügbare Medikamente der Reiseapotheke:

Wissenswertes über Reisemedikamente

reiseapothekeFalls Sie in den Urlaub verreisen, sollten Sie stets eine gut gefüllte Reiseapotheke mit an Bord haben. Besonders wichtig ist die Reiseapotheke dann, falls der Urlaub fernere Länder als Ziel hat.

Denn in vielen Ländern Asiens, Afrikas oder auch Südamerikas ist es oftmals nicht einfach, vor Ort Medikamente zu bekommen. Dabei wäre dies in diesen Ländern und Regionen besonders wichtig, da dort oftmals exotische Krankheitserreger lauern, die hierzulande nicht vertreten sind.

Daher sollte die Reiseapotheke bestimmte Medikamente enthalten, die gegen verschiedene Reiseerkrankungen wirksam sind.

Zu diesen Reiseerkrankungen gehören zum Beispiel Malaria, Durchfall oder auch der Jetlag. Laut WHO sind vom Reisedurchfall zum Beispiel bis zu 30 Prozent aller Personen betroffen, die eine Auslandsreise vornehmen.

Dabei handelt es sich beim Reisedurchfall noch um eine relativ harmlose Erkrankung, während es zum Beispiel mit Malaria auch Reisekrankheiten gibt, die ernste gesundheitliche Folgen haben können. Mit den passenden Medikamenten in Ihrer Reiseapotheke können Sie sicher sein, die Krankheiten gezielt behandeln zu können oder effektiv vorzubeugen.

Im Folgenden möchten wir daher genau erläutern, welche Medikamente sich zur Behandlung der jeweiligen Reisekrankheit eignen.

Malaria im Urlaub

urlaub reisemedikamenteMalaria ist sicherlich die gefährlichste Reiseerkrankung, da sie schon viele Menschen weltweit das Leben gekostet hat. Falls Sie in eine Region reisen, die als Risikogebiet für Malaria gilt, sollten Sie unbedingt schon vor der Abreise spezielle Medikamente zur Prävention einnehmen.

Die Wahl des Medikamentes hängt hier in erster Linie auch von der Region ab, denn in manchen Gebieten sind die Erreger bereits gegen verschiedene Medikamente immun.

Darüber hinaus gibt es vier verschiedene Parasitenarten, die für den Ausbruch der Malariaerkrankung verantwortlich sind. Um einer Infektion mit Malaria vorzubeugen, kommt zum Beispiel das der wirksame Arzneimittel Doxycyclin infrage.

Symptome von Malaria

Vereinfacht ausgedrückt treten bei Malaria in den meisten Fällen Symptome auf, die denen einer Grippe ähneln. So klagen die meisten Betroffenen zum Beispiel über hohes Fieber, Durchfall, Kopfschmerzen, Muskelschmerzen, Husten und Schüttelfrost.

Aufgrund der Tatsache, dass es zu einem Mangel an roten Blutkörperchen kommen kann, können darüber hinaus Blutarmut und Gelbsucht als Folgeerkrankungen in Erscheinung treten.

Der mit Abstand gefährlichste Malariaparasit wird als Plasmodium Falciparum bezeichnet. Falls Sie sich mit diesem Parasiten infizieren, kann es zu Krämpfen, zum Versagen der Nieren oder sogar zum Koma kommen.

Prinzipiell ist davon auszugehen, dass Sie die ersten Symptome der Malaria rund 10-15 Tage nach dem erfolgten Biss bemerken. Es kann aber durchaus auch bis zu sechs Monate dauern, bis die ersten Symptome sichtbar werden.

Ursachen von Malaria

Malaria ist eine inzwischen sehr gut erforschte Erkrankung, sodass die Ursachen bekannt sind, die zum Ausbruch der Krankheit führen. Übertragen wird die Infektion vom weiblichen Anopheles Moskito, der den Parasiten in sich trägt, der zur Malariainfektion führt. Die Erkrankung ist besonders in Regionen und Ländern sehr verbreitet, in denen ein heißes und feuchtes, also ein tropisches Klima, herrscht.

Zu den besonders gefährdeten und betroffenen Regionen gehören unter anderem die Länder im Norden Afrikas, die Region Subsahara, die Karibik, der Mittlere Osten sowie Südamerika. Aber auch Zentralamerika, Papua-Neuguinea und die Salomoninseln sind von der Malariaerkrankung besonders betroffen.

Behandlung von Malaria

Es gibt heute zahlreiche der wirksame Arzneimittel, mit denen Sie eine bereits ausgebrochene Malariaerkrankung behandeln können. Besser ist es natürlich, wenn es gar nicht erst zum Ausbruch der Krankheit kommt, was durch eine Malariaprophylaxe sehr gut möglich ist. So haben Sie zum Beispiel die Möglichkeit, bereits vorbeugend ein Antibiotikum wie Doxycyclin einzunehmen.

Für welches Medikament Sie sich entscheiden sollten, ist unter anderem auch vom Reiseland und den damit verbundenen Risiken abhängig. Darüber hinaus können manche Medikamente berücksichtigen, dass die Parasiten inzwischen gegen manche Wirkstoffe resistent geworden sind.

Sie können der Malaria aber nicht nur durch der wirksame Medikamente vorbeugen, sondern ebenso durch verschiedene Maßnahmen. Dazu gehört auf jeden Fall ein Moskitonetz, welches Sie nachts beim Schlaf vor den Stechmücken schützen kann.

Noch der wirksamer ist der Schutz, wenn Sie die Netze mit bestimmten Insektiziden behandeln. Verschiedene Cremes und Salben mit Insektenschutzmittel, die Sie auf Ihre Haut auftragen, können ebenfalls vor den gefährlichen Bissen der Insekten schützen.

Erfolgreich vermeiden!

Es stehen Ihnen heute diverse Medikamente zur Verfügung, mit denen Sie der Malaria vorbeugen können. Welches dieser Arzneimittel für Sie am besten geeignet ist, hängt von Ihrem Reiseziel, der Dauer des Aufenthaltes und Ihrem Gesundheitszustand bzw. Ihrer Krankengeschichte ab. Falls Sie sich zum Beispiel maximal 28 Tage in der betroffenen Region aufhalten, ist unter anderem das Medikament Malarone geeignet.

Das Arzneimittel wird besonders dann empfohlen, wenn sich Ihr Reiseziel in einer Region bzw. in einem Land befindet, in dem die Erreger schon gegen manch andere Malariamedikamente resistent sind.

Falls Sie sich länger als einen Monat in der Region aufhalten möchten, stehen zum Beispiel Medikamente wie Paludrine bzw. Avloclor zur Verfügung.

Medikamente gegen Malaria:

Durchfall auf Reisen

Der Reisedurchfall zählt zu den eher harmloseren Reiseerkrankungen, jedoch sind jährlich viele Millionen Reisende von den unangenehmen Symptomen des Durchfalls betroffen. Es gibt verschiedene Reisemedikamente, die den eingetretenen Reisedurchfall wirksam und schnell bekämpfen können.

In den meisten Fällen zeigt sich der Durchfall innerhalb der ersten zehn Tage der Urlaubsreise und tritt in der Regel vor allen Dingen in solchen Regionen auf, in denen ein eher schlechter Hygienestandard herrscht. Als der wirksames Medikament kommt zum Beispiel ein Durchfall-Reiseset infrage, welches Sie bei seriösen Anbietern online bestellen können.

Weltweit betrachtet sind es mehr als die Hälfte aller Reisenden, die vom Reisedurchfall betroffen sind. Zwar handelt es sich beim Reisedurchfall um eine unangenehme und auch einschränkende Erkrankung, jedoch besteht weder eine Gefahr für Leib und Leben noch zieht die Erkrankung dauerhafte Schäden nach sich. Wird die Durchfallerkrankung jedoch nicht behandelt, kann es zur Dehydration kommen, die wiederum in seltenen Fällen auch lebensgefährlich sein kann.

In der Regel hat der Reisedurchfall eine Dauer von mindestens fünf Tagen, wobei der Körper danach eine gewisse Zeit braucht, um sich wieder regenerieren zu können. Verursacht wird der Reisedurchfall in erster Linie durch Bakterien, die zum Beispiel durch verunreinigtes Wasser in den Körper gelangen können.

Symptome von Reisedurchfall

In den meisten Fällen tritt der Reisedurchfall bereits innerhalb der ersten zehn Tage der Urlaubsreise auf. Normalerweise halten die auftretenden Symptome dann nicht länger als fünf Tage an. Das Hauptsymptom ist sicherlich der Durchfall, also ein sehr weicher Stuhlgang.

Darüber hinaus können aber noch andere Symptome auftreten, wie zum Beispiel Magen- oder Darmkrämpfe, eine erhöhte Temperatur bis hin zum Fieber, Schmerzen im Bereich des Unterleibes, Blähungen und auch Depressionen können auftreten.

Übelkeit – mit und ohne Erbrechen – gehört ebenfalls zu den typischen Symptomen, die der Reisedurchfall verursachen kann. Behandelt wird der Reisedurchfall normalerweise mit Antibiotika, da diese zum einen die Symptome mildern und zum anderen auch die Dauer der Erkrankung verkürzen können.

Besonders auf einer Reise sind solche Symptome natürlich sehr unangenehm, auch wenn es sich um keine objektiv starken Beschwerden oder Schmerzen handelt.

Darüber hinaus können weitere Beschwerden auftreten:

  • Bauchkrämpfe & Blähungen
  • Übelkeit bis zum Erbrechen
  • Körperliche Erschöpfung
  • Aufgeblähter Bauch

Eine schwere Folge von Reisedurchfall wäre die Dehydration.

Die Symptome einer Dehydration würden sich durch folgende Eigenschaften zeigen:

  • Schwindel, Verwirrtheit & Benommenheit
  • extremer Durst & trockene Schleimhäute

Ursachen von Reisedurchfall

Der Reisedurchfall tritt in erster Linie in solchen Ländern auf, in denen ein relativ schlechter Zustand herrscht, was die Hygiene angeht. Dies beinhaltet vor allen Dingen auch verunreinigtes Wasser, welches in den meisten Fällen die Ursache der Erkrankung ist.

Besonders hoch ist das Risiko zum Beispiel in den Regionen Asien, Mexiko, Südamerika, in den meisten afrikanischen Ländern und zum Teil auch in Südeuropa.

Behandlung von Reisedurchfall

Es gibt zwar keine Möglichkeit, gegen den Reisedurchfall zu impfen, jedoch gibt es durchaus die Chance, die Erkrankung vermeiden zu können. So gibt es zum Beispiel bestimmte probiotische Nahrungsergänzungsmittel, die die Darmflora unterstützen können. Dies kann wiederum dazu führen, dass der Darm sich an die Bakterien anpassen und den Ausbruch des Reisedurchfalls verhindern kann.

Viele Krankheitsfälle können Sie schon alleine dadurch verhindern, dass Sie eine besondere Vorsicht walten lassen, was das Trinken von Wasser angeht. Zum einen sollten Sie nur aus Wasserflaschen trinken, die gut versiegelt sind und darüber hinaus keine Eiswürfel nutzen.

Zum anderen sollten Sie kein Wasser aus dem Wasserhahn trinken, außer Sie haben es zuvor abgekocht. Darüber hinaus sollten Sie bedenken, dass Früchte und Salate ebenfalls mit Wasser gewaschen werden, sodass diese Lebensmittel ein gewisses Risiko beinhalten.

Ferner sollten Sie grundsätzlich beachten, dass Sie möglichst nur Nahrungsmittel verspeisen, die sehr gut durchgekocht oder durchgebraten sind.

Auch das häufige Waschen der Hände, in erster Linie natürlich vor dem Essen und nach dem Toilettengang, kann dazu beitragen, das Auftreten des Reisedurchfalls zu verhindern.

Tipps für eine gute Vorbeugung von Durchfall auf Reisen:

  • Fleisch und besonders Fischnur sehr gut gegart essen
  • Auf Rohkost (in den ersten Tagen) größtenteils verzichten
  • Möglichst frische, heiße Mahlzeiten verspeisen
  • Auf Nahrung verzichten die rohes Ei enthalten (z. B. Tiramisu)
  • Nur abgekochtes Wasser trinken & auf Eiswürfel verzichten
  • Wasser im Idealfall nur aus Flaschen trinken

Wie der Reisedurchfall behandelt werden kann:

Falls Sie trotz der genannten Vorsichtsmaßnahme an Reisedurchfall erkrankt sind, gibt es gute Möglichkeiten der Behandlung. So können Sie zum Beispiel verschiedene Medikamente einnehmen, die dem Körper in erster Linie dabei helfen, die vorhandenen Bakterien zu bekämpfen.

In der Regel ist dies ein Antibiotikum, welches einerseits die Symptome abschwächt und andererseits die Dauer der Erkrankung verkürzt. Darüber hinaus gibt es auch Medikamente, welche die Mineralstoffe, die durch den Durchfall verloren wurden, wieder zuführen können.

Medikamente gegen Reisedurchfall:

Höhenkrankheit im Urlaub

Zu den Reiseerkrankungen, die nur in ganz bestimmten Gebieten auftreten können, gehört unter anderem auch die Höhenkrankheit. Diese kann im Prinzip nur in Regionen auftreten, die auf einer Höhe von mindestens 2.500 Metern liegen. Darüber hinaus tritt die Krankheit nur dann auf, falls Sie eine Bergtour unternehmen und daher relativ schnell in größere Höhen gelangen.

Die Medikamente gegen Höhenkrankheit sind also in erster Linie für Personen gedacht, die in ihrem Urlaub im Hochgebirge unterwegs sind. Vor allem aufgrund der dünneren Luft kommt es in solchen Regionen öfter zur Höhenkrankheit, die sich zum Beispiel durch Übelkeit, Kurzatmigkeit oder Müdigkeit bemerkbar macht. Mit Medikamenten, wie zum Beispiel Acetazolamid, können Sie die Symptome der Höhenkrankheit deutlich lindern.

Während es einige allgemeine Reisekrankheiten gibt, wie zum Beispiel den Reisedurchfall, existieren ebenso noch spezielle Reiseerkrankungen, die nur auf ganz bestimmten Reisen auftreten. Zu diesen speziellen Reiseerkrankungen gehört unter anderem auch die Höhenkrankheit.

Von dieser Erkrankung sind nämlich ausschließlich Personen betroffen, die ins Hochgebirge reisen, weil dort ein deutlich geringerer Druck als im Flachland herrscht. Dieser verminderte Atmosphärendruck führt dazu, dass die Aufnahme des Sauerstoffes erschwert wird, da die Luft dünner ist.

Die Höhenkrankheit kann bereits – wenn auch in einer recht milden Variante – ab einer Höhe von 2.500 Metern auftreten. Glücklicherweise gibt es einige Arzneimittel, durch die man der Höhenkrankheit vorbeugen kann, wie zum Beispiel Diamox.

Symptome der Höhenkrankheit

Es gibt eine ganze Reihe von Symptomen, durch die sich die Höhenkrankheit bemerkbar machen kann. Aufgrund des verminderten Sauerstoffs treten bei den Betroffenen in erster Linie Schwindel, Übelkeit, Beschwerden im Atembereich sowie Kopfschmerzen auf.

Eine Liste der bekannten Symptomen der Höhenkrankheit:

  • Schwindel, Kopfschmerzen und körperliche Schwäche
  • psychiatrische Störungen wie Überaktivität & seltsames Verhalten
  • Sehstörungen und Sehschwächen

Die genannten Symptome können in ganz unterschiedlicher Ausprägung auftreten, denn sie sind abhängig davon, in welcher Höhe sich der Betroffene befindet und mit welcher Geschwindigkeit er aufgestiegen ist. Darüber hinaus reagiert jede Person anders auf den zurückgelegten Höhenunterschied.

Neben den bereits genannten Symptomen kann es darüber hinaus auch noch zu Müdigkeit und Koordinationsmangel kommen.

Leider gibt es auch manche Menschen, bei denen die Höhenkrankheit so ernst ist, dass sie daran sterben. Um dies zu vermeiden, sollte bei schweren Symptomen sofort mit dem Abstieg begonnen und ein Mediziner aufgesucht werden.

Eine besonders schwere Form der Höhenerkrankung zeichnet sich darüber hinaus durch stärkere Symptome aus, wie zum Beispiel Atemnot, Krämpfe, Gehschwierigkeiten und allgemeine Verwirrtheit.

Falls diese Symptome auftreten, sollten Sie sofort mindestens 700 Meter absteigen, da es sonst zu einem Lungenödem kommen kann, welches in schlimmen Fällen sogar zum Tod führen kann.

Die Symptome der Höhenkrankheit treten oft nach einander auf, es fängt oft harmlos an und wird mit der Zeit immer schlimmer.

Die Reihenfolge der Symptome:

Zu erst bemerkt man folgende Symptome:

  • Kopfschmerz, Übelkeit, Schlafstörungen, Appetitlosigkeit
  • Leistungsabfall
  • 20 Prozent erhöhter Herzschlag bei Ruhe

Danach kommen folgende Symptome:

  • Starke Kopfschmerzen
  • Deutlicher Leistungsabfall
  • Lichtempfindlichkeit
  • Atemnot & Erbrechen

Die letzten und schlimmsten Symptome wären:

  • Schwerer Husten (braunem Auswurf)
  • Weniger als 0,5 Liter Urin in 24 Stunden
  • Verwirrtheit und geistige Probleme

Ursachen der Höhenkrankheit

Wenn Sie ins Hochgebirge aufsteigen, dann ist es ab einer gewissen Höhe immer so, dass der atmosphärische Druck deutlich nachlässt. Dieser verminderte Druck hat zur Folge, dass sowohl das Gehirn als auch die Muskeln weniger mit Sauerstoff versorgt werden.

Die wesentliche Ursache der Höhenkrankheit ist vor allen Dingen ein zu schnell durchgeführter Aufstieg, denn in diesem Fall hat der Körper keine ausreichende Gelegenheit, sich an die neuen Druckverhältnisse zu gewöhnen. Da nämlich die Organe, vor allen Dingen Herz und Lunge, in der Höhe deutlich mehr Arbeit verrichten müssen, kann es durch einen zu schnellen Aufstieg dazu kommen, dass ein Sauerstoffmangel auftritt.

Behandlung von Höhenkrankheit

Damit es erst gar nicht zum Ausbruch der Höhenkrankheit kommt, gibt es verschiedene Arzneimittel, mit denen die genannten Symptome gemindert werden können. Im besten Fall wird durch das Medikament sogar erreicht, dass die Symptome erst gar nicht auftreten.

Daher sollte man der Höhenkrankheit stets durch diese Mittel vorbeugen, wenn ein Aufstieg ins Hochgebirge geplant ist.

Zu den der wirksamen Medikamenten gehört unter anderem Diamox, welches dazu in der Lage ist, den Säuregehalt im Körper zu regulieren.

Dadurch wird erreicht, dass die Atmung verbessert wird, was wiederum dem Ausbruch der Höhenkrankheit entgegenwirkt. Fernab der der wirksamen Medikamente können Sie auch selbst etwas tun, um die Höhenkrankheit zu vermeiden. Und zwar ist es empfehlenswert, sehr langsam aufzusteigen, damit sich der Körper gut an die geänderten Verhältnisse gewöhnen kann.

Darüber hinaus können auch Pausen helfen, dass die Höhenkrankheit nach Auftreten der ersten Symptome nicht ausbricht.

Medikamente gegen Höhenkrankheit:

Jetlag auf Reisen

Ebenfalls zu den harmloseren Reisekrankheiten zählen die Reisekrankheit und der Jetlag. Dennoch haben die Betroffenen oftmals mit unangenehmen Symptomen zu kämpfen, sodass eine Behandlung wünschenswert ist. Die Reisekrankheit tritt vor allen Dingen dann auf, wenn Sie über einen längeren Zeitraum mit dem Auto, der Bahn, dem Schiff oder dem Flugzeug unterwegs sind.

Falls Sie dieser Erkrankung vorbeugen bzw. sie behandeln möchten, gehören zum Beispiel Medikamente wie Avomine oder auch Kwells in Ihre Reiseapotheke.

Auch den Jetlag, der in erster Linie dann zustande kommt, wenn die Reise über mehrere Zeitzonen geht, können Sie mit den entsprechenden Medikamenten gezielt behandeln. Das Gleichgewicht wird beim Jetlag vor allen Dingen dadurch gestört, dass Sie sich schnell über viele Zeitzonen hinweg bewegen.

Zu den der wirksamen Medikamenten, mit denen Sie den Jetlag gut behandeln können, gehört unter anderem Circadin Melatonin, welches in der Reiseapotheke ebenfalls nicht fehlen sollte.

Symptome von Jetlag

Es gibt eine Reihe von Symptomen, die bei einem Jetlag auftreten können. Zu den wesentlichen Symptomen zählen in erster Linie Einschlafstörungen oder auch Durchschlafstörungen.

Darüber hinaus klagen manche Betroffene über Angstzustände, Verwirrtheit, Kopfschmerzen, starke Müdigkeit oder auch über Übelkeit.d

Ursachen von Jetlag

Die meisten Betroffenen empfinden den Jetlag als sehr unangenehm, was vor allen Dingen damit zu begründen ist, dass verschiedene Grundbedürfnisse falsch gesteuert werden. Dies betrifft unter anderem die Grundbedürfnisse Schlaf und Hunger. Normalerweise ist es so, dass diese Bedürfnisse stets zu einer bestimmten Uhrzeit ausgelöst werden.

Durch die Zeitverschiebung ist es jedoch so, dass diese Bedürfnisse nun zu den falschen Uhrzeiten vorhanden sind. So bekommt der Betroffene zum Beispiel nachts Hunger oder möchte am Tag schlafen. Die Verdauung sowie die Körpertemperatur sind dem gewohnten Rhythmus ebenfalls untergeordnet und können sich daher beim Jetlag zeitlich „verschieben“.

Die eigentliche Ursache besteht beim Jetlag darin, dass dem Körper keine Zeit gegeben wird, sich langsam an die Verschiebung der Zeitzonen anzupassen. So dauert ein Langstreckenflug heutzutage kaum länger als zwölf Stunden, jedoch werden bei einem solchen Flug nicht selten fünf oder mehr Zeitzonen überquert. Aus dem Grunde kommt es dann zu den typischen Symptomen, die für einen Jetlag sprechen.

Darüber hinaus ist aber auch der Sauerstoffmangel, der während längerer Flüge in gewissen Grenzen entstehen kann, eine mögliche Ursache des Jetlags. Der Jetlag tritt vor allen Dingen dann auf, falls es sich um eine längere Reise handelt, die ostwärts geht. Denn in diesem Fall hat der Körper im Prinzip noch den ganzen Tag vor sich, während es am Reiseziel im Osten bereits Ende des Tages ist.

Jetlag vermeiden & behandeln

Es gibt durchaus einige Tipps, die dabei helfen können, das Auftreten des Jetlags zwar nicht gänzlich zu vermeiden, die Symptome jedoch deutlich milder verlaufen zu lassen. Wichtig ist zum Beispiel, dass Sie versuchen, möglichem Stress vor und während des Fluges aus dem Weg zu gehen.

Darüber hinaus sollten Sie vor dem Flug ein bis zwei Stunden vor Ihrer üblichen Zeit zu Bett gehen.

Auf diese Weise wird dem Körper die Möglichkeit gegeben, sich schon vor Beginn der Reise auf den späteren Rhythmus einstellen zu können. Dadurch ist es oftmals möglich, zumindest einen schweren Jetlag verhindern zu können. Ein weiterer Tipp besteht darin, während des Fluges sowohl auf Alkohol als auch auf Kaffee und Tee zu verzichten.

Falls diese Maßnahmen nicht ausreichen sollten oder Sie sich durch Medikamente absichern möchten, können Sie zwischen verschiedenen Präparaten wählen. Die Arzneimittel helfen dem Körper dabei, sich möglichst schnell auf die veränderten Tageszeiten und somit auf den veränderten Rhythmus einstellen zu können. Heilen kann man den Jetlag in dem Sinne nicht, da es sich nicht um eine Krankheit handelt.

Die Behandlung erfolgt durch Medikamente, die bestimmte Hormone enthalten, wie zum Beispiel Melatonin. Dieses Hormon kann den Körper in einen Erholungszustand versetzen und somit zum Beispiel dazu führen, dass Sie zur gewünschten Zeit schlafen können.

Medikamente gegen Jetlag:

Reisekrankheit im Allgemeinen

Kinetose oder auch Reisekrankheit bezeichnet eine vielzahl von Symptomen & Reaktionen des Körpers bei Reisen mit dem Boot, Bus, Auto oder auch Flugzeug. Lange Reisen verursachen oft Reisekrankheiten und äußern sich durch Unwohlsein, Schwindel, Übelkeit oder auch Blässe. Es gibt bekannte Medikamente die gegen diese Übelkeit helfen.

Im Zuge einer Urlaubsreise gibt es manche Erkrankungen, die der Betroffene Zuhause nicht haben würde. Solche Krankheiten werden unter dem Begriff Reisekrankheiten zusammengefasst, wobei es sich bei der Reisekrankheit um eine dieser gesundheitlichen Störungen handelt. Im Allgemeinen ist mit der Reisekrankheit eine Reaktion des Körpers gemeint, die im Zusammenhang mit einer Reise und dem Transport entsteht.

Somit kann die Reisekrankheit beim Fortbewegen mittels eines Autos, eines Flugzeuges, der Bahn oder eines Bootes auftreten. Der Fachbegriff für diese Krankheit lautet Kinetose und die Erkrankung macht sich in der Regel durch Übelkeit, Schwindel und Hautblässe bemerkbar.

Symptome von Reisekrankheiten

Es gibt einige Symptome, die auf eine Reisekrankheit schließen lassen. Die Betroffenen beklagen sich zum Beispiel unter anderem über Bauchschmerzen, Schweißausbrüche, Schwindel, Erbrechen und Übelkeit.

Verlauf einer Reisekrankheit bzw Reiseübelkeit:

 

  • Erst eine Abgeschlagenheit
  • Gefolgt von kalten Schweißausbruch
  • Desinteresse bis hin zur Lethargie
  • Bis hin zu Brechreiz & Erbrechen

 

Diese Symptome treten besonders bei einer speziellen Form der Reisekrankheit auf, nämlich der Seekrankheit.

Aber auch unter der Voraussetzung, dass die genannten Symptome während einer Autofahrt oder während eines Fluges auftreten, kann von der Reisekrankheit ausgegangen werden.

Neben den bereits genannten Symptomen kann es darüber hinaus zu Kopfschmerzen, Müdigkeit und leichter Atemnot kommen.

Ursachen von Reisekrankheiten

Die wesentliche Ursache der Reisekrankheit besteht darin, dass verschiedene Körperbereiche unterschiedliche Signale an das Gehirn senden. Die zwei betroffenen Körperbereiche sind zum einen das Auge und zum anderen das Innenohr als Gleichgewichtsorgan.

Diese beiden Organe geben dem Gehirn nämlich unterschiedliche Informationen weiter, was Bewegungen angeht. Während des Fortbewegens ist es so, dass die Augen dem Gehirn die Information liefern, dass eine Bewegung stattfindet.

Das Innenohr teilt dem Gehirn hingegen mit, dass keine Bewegung vorhanden ist. Die Folge dieser unterschiedlichen Informationen ist dann schließlich, dass die Reisekrankheit ausgelöst wird. Darüber hinaus kommen aber auch einige Gerüche als Auslöser der Erkrankung infrage, wie zum Beispiel der Geruch von Benzin.

Besonders häufig tritt die Reiseerkrankung bei Kindern auf, wobei sie in den meisten Fällen im Laufe der Jahre verschwindet. Falls die Reise jedoch lange Autofahrten, womöglich mit kurvenreichen Straßen oder das Fortbewegen mit schwankenden Schiffen beinhaltet, sind auch noch Erwachsene von der Erkrankung betroffen.

Behandlung von Reisekrankheiten

In den meisten Fällen handelt es sich bei der Reisekrankheit um eine leichte Erkrankung, der Sie durch verschiedene Maßnahmen vorbeugen können. In vielen Fällen ist es bereits ausreichend, wenn Sie sich während der Fahrt auf eine bestimmte Sache konzentrieren, wie zum Beispiel auf das Musik hören.

 Das Lesen sollten Sie während der Fahrt oder des Fluges hingegen möglichst unterlassen, da dies die Symptome verstärken kann. Stattdessen ist es oftmals hilfreich, sich mit den Augen auf einen bestimmten Punkt am Horizont zu konzentrieren.

Durch diese Maßnahme wird nämlich erreicht, dass die Augen dem Gehirn keine Bewegung mitteilen und somit nicht mit der Meldung des Innenohrs kollidieren. Eine weitere sinnvolle Maßnahme kann darin bestehen, vor der Reise nur sehr wenig zu essen und auch einige Akupunkturbänder können helfen, der Erkrankung vorzubeugen.

Tipps gegen Reiseübelkeit:

  • Nicht auf leerem Magen reisen! Nahrung kann stärken.
  • Keinen Alkohol & das Koffein auf ein Minimum halten.
  • Autofahrer wechseln. Nach Möglichkeit oft selbst steuern.
  • Ein gezielter ruhiger Blick in den Himmel oder auf die Straße hilft.
  • Nicht mit dem Rücken zur Fahrtrichtung reisen.
  • Im Flugzeug oder Schiff ist ein Platz in der Mitte hilfreich, dort fallen die schwankenden Bewegungen nämlich deutlich geringer aus.

Falls diese Maßnahmen nicht ausreichen, können Sie der Reisekrankheit unter anderem auch mit Medikamenten oder mit Ingwer vorbeugen. Beide Mittel haben die Eigenschaft, den vorhandenen Brechreiz unterbinden zu können. Zu beachten ist, dass zumindest die Medikamente bereits vor der Reise und nicht erst während der Fahrt eingenommen werden sollten.

Zur Vorbeugung stehen verschiedene der wirksame Medikamente zur Verfügung, wie zum Beispiel Avomine, Kwells oder auch Scopoderm.

Während es sich bei den ersten zwei Medikamenten um Tabletten handelt, ist Scopoderm ein Pflaster, welches ebenfalls wirksam ist. Es muss allerdings schon einige Stunden vor Beginn der Reise auf die Haut aufgeklebt werden.

Behandlung von Reisekrankheit: