Medikamente gegen Nikotinsucht

Die Nikotinsucht ist für viele betroffene ein schweres Problem, welches oft nur mit Hilfe überstanden werden kann. Ein sehr effektives und beliebtes Medikament gegen Nikotinabhängigkeit ist Champix mit den Wirkstoff Vareniclin. Dieses Medikament kommt ohne Nikotin aus und bietet somit keinen Ersatz, sondern hilft komplett vom Nikotin weg zu kommen.

Verfügbares Medikament gegen Nikotinsucht:

Wenn Sie Champix erhalten möchten, können Sie eine Behandlung mit dem Medikament auf der Online Klinik anfordern. Ihnen kann mittels einer Online-Sprechstunde ein Rezept für die Behandlung mit Champix von einem lizenzierten Arzt ausgestellt werden. Alle Kosten sind dabei bereits inklusive.

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Wissenswertes über Nikotinsucht

rauchenViele Menschen in Deutschland und darüber hinaus auch weltweit sind von bestimmten Dingen abhängig. Hat eine solche Abhängigkeit eine negative Komponente, so wird in der Regel von einer Sucht gesprochen. Neben der Alkoholsucht zählt die Nikotinsucht eindeutig zu den gefährlichsten Abhängigkeiten, da sie sich sehr negativ auf die Gesundheit der betroffenen Person auswirken kann.

Die Nikotinsucht beinhaltet, dass die betroffenen Personen kontinuierlich entweder Zigaretten oder ähnliche Genussmittel rauchen und nicht ohne Weiteres damit aufhören können. Viele Betroffene möchten dieser Sucht zwar entkommen und führen deshalb eine Raucherentwöhnung durch, jedoch ist die Erfolgsrate in der Regel relativ gering.

Aufgrund der schleichend eintretenden Abhängigkeit ist es zwar relativ einfach, sich das Rauchen anzugewöhnen, aber umso schwerer ist es, sich das Rauchen wieder abzugewöhnen. Jedes Jahr sind es weltweit mehrere 100.000 Menschen, die infolge des Nikotingenusses sterben.

Warum will man aufhören?

Wie bereits kurz erwähnt, besteht bei der Nikotinsucht das große Problem, dass es sich bei dem Nikotin um ein Gift handelt, welches den Körper auf verschiedenste Weise schädigen kann. Es gibt zwar auch Menschen, die über viele Jahrzehnte hinweg ohne gesundheitliche Folgen rauchen können, aber bei den meisten Rauchern treten zumindest einige gesundheitliche Probleme auf, die definitiv auf das Rauchen zurückzuführen sind.

Dazu gehören unter anderem auch sehr schwere Erkrankungen, wie zum Beispiel diverse Krebsarten. Beim Lungenkrebs ist es zum Beispiel erwiesen, dass dieser in mehr als 80 Prozent aller Fälle Raucher betrifft. Aber auch diverse andere Erkrankungen, zum Beispiel im Herz-Kreislauf-Bereich, sind in vielen Fällen auf das Rauchen zurückzuführen. Statistisch betrachtet leben Raucher, die durchschnittlich eine Packung Zigaretten am Tag konsumieren, knapp zehn Jahre kürzer als Nichtraucher.

Mehrere Schritte zum aufhören

Die Raucherentwöhnung stellt einen harten und steinigen Weg dar, der in der Regel verschiedene Schritte und Maßnahmen erfordert. Das Problem besteht nämlich in vielen Fällen darin, dass sich sowohl der Körper als vor allem auch die Psyche an den Genuss des Nikotins gewöhnt hat. Es muss also sowohl eine physische als auch eine seelische Abhängigkeit bekämpft werden. Hinzu kommt noch der Faktor Gewohnheit, der keinesfalls unterschätzt werden darf.

So haben sich viele Raucher zum Beispiel daran gewöhnt, in Gesellschaft zu rauchen, nach dem Essen oder in bestimmten Stresssituationen. Bei der Raucherentwöhnung geht es also vor allen Dingen darum, sowohl diese Gewohnheit zu durchbrechen als auch die körperliche Abhängigkeit zu beenden.

Das Nervengift Nikotin wirkt sich zunächst körperlich aus, da es verschiedene Botenstoffe ausschüttet, wie zum Beispiel Serotonin oder Dopamin. Das Problem besteht darin, dass sich all diese Botenstoffe sehr positiv auf das Glücksempfinden des Rauchers auswirken, sodass es bereits aus dieser Sicht heraus sehr schwierig ist, eine Raucherentwöhnung durchzuführen.

Der Körper empfindet den Genuss von Nikotin also als eine Art Belohnung, auf die er natürlich freiwillig nur sehr ungern verzichten möchte.

Entzugserscheinungen beim Entzug

Es gibt hierzulande eine deutliche Differenz zwischen den Verbrauchern, die gerne mit dem Rauchen aufhören möchten und denen, die es in der Praxis dann tatsächlich schaffen. Ein Grund sind definitiv die zahlreichen Entzugserscheinungen, die in vielen Fällen dann auftreten, wenn Sie mit dem Rauchen aufhören möchten.

Die möglichen Entzugserscheinungen lassen sich in zwei große Gruppen einteilen, nämlich in physische sowie in psychische Symptome. Im Folgenden möchten der verlinkte Anbieter Ihnen einige Informationen an die Hand geben, zu welchen Entzugserscheinungen es während der Raucherentwöhnung kommen kann.

Der Körper hat sich an das Nikotin gewöhnt

Falls Sie mit dem Rauchen aufhören möchten, dann müssen Sie fast immer zunächst mit physischen Entzugserscheinungen rechnen. Diese treten vor allen Dingen deshalb auf, weil sich Ihr Körper an die Zufuhr des Nikotins gewöhnt hat.

Falls Ihr Körper nun aufgrund der Raucherentwöhnung kein Nikotin mehr erhält, kann sich dies in diversen physischen Symptomen äußern. Zu den typischen Entzugserscheinungen gehören in diesem Zusammenhang unter anderem Müdigkeit, Abgespanntheit, ein vermehrter Appetit sowie Schlafstörungen. Nicht zu unterschätzen ist ebenfalls das starke Verlangen zu rauchen, also das Verlangen nach Nikotin.

Schlechte Stimmung und Gereiztheit

Neben den Entzugserscheinungen, die sich vor allen Dingen körperlich äußern, gibt es auch noch verschiedene Symptome, die in den Bereich der psychischen Entzugserscheinungen fallen. Viele Personen, die mit dem Rauchen aufhören möchten, stellen zum Beispiel nach den ersten Tagen eine erhöhte Gereiztheit und eine schlechte Stimmung bei sich selbst fest.

Dies kann sogar bis hin zu depressiven Verstimmungen reichen. Zusammengefasst sind viele Personen während der Phase der Raucherentwöhnung einfach schlecht drauf und mit vielen Dingen unzufrieden.

Was Sie gegen die Entzugserscheinungen tun können

nikotinsuchtAuch wenn die Entzugserscheinungen während der Raucherentwöhnung zum Teil sehr störend sein können, so haben Sie dennoch die Möglichkeit, etwas dagegen zu tun. Unabhängig davon ist es eventuell bereits hilfreich zu wissen, dass sich vor allen Dingen die physischen Symptome nach spätestens zehn Tagen in der Regel deutlich abgeschwächt haben. Nach wenigen Wochen sind die Symptome meistens sogar komplett verschwunden. Es gilt also im Prinzip vor allen Dingen, die ersten Wochen zu „überstehen“.

Eine sehr gute Hilfe ist sportliche Betätigung bzw. eine vermehrte Bewegung, da diese als Ablenkung sehr gut geeignet ist. Ablenkung ist ohnehin ein gutes Stichwort, denn je mehr Sie beschäftigt sind, desto weniger denken Sie ans Rauchen. Denn in nicht wenigen Fällen ist eine gewisse Langeweile der Grund, warum Menschen zur Zigarette greifen.

Darüber hinaus sollten Sie versuchen, sich zu erholen und Stress zu vermeiden. Den Stress ist ebenfalls nicht selten ein Auslöser für die Gewohnheit Rauchen. Hilfreich können diesem Zusammenhang zum Beispiel Entspannungsübungen sein.

Tipps und Tricks gegen die Nikotinsucht

In Deutschland gibt es viele Millionen Raucher, von denen Umfragen zufolge mindestens 60 Prozent bereits einen oder mehrere Versuche unternommen haben, mit dem Rauchen aufzuhören. Leider schaffen es nur die wenigsten dieser Personen, denn es ist keineswegs einfach, den Nikotinkonsum auf Dauer zu beenden.

Es gibt jedoch einige Tipps und Tricks, die durchaus dabei helfen können, die Erfolgschancen zu erhöhen, dass man auf Dauer mit dem Rauchen aufhören kann. Im Folgenden möchten der verlinkte Anbieter Ihnen daher einige Tipps geben, wie vielleicht auch Sie es relativ schnell schaffen, vom Raucher zum Nichtraucher zu werden.

Motivieren Sie sich selbst!

Ein oftmals funktionierender Trick besteht darin, dass Sie sich selbst motivieren, mit dem Rauchen aufzuhören. Das kann in der Praxis zum Beispiel so aussehen, dass Sie sich eine Belohnung zum Ziel setzen, falls Sie es tatsächlich schaffen sollten, mit dem Rauchen aufzuhören.

Je nach finanziellen Verhältnissen kann das zum Beispiel eine kleine Urlaubsreise oder auch eine größere Anschaffung sein. Darüber hinaus sollten Sie sich ebenfalls klar machen, dass es viele Krankheiten gibt, die durch das Rauchen begünstigt werden. Sie tun Ihrer Gesundheit also auf jeden Fall etwas Gutes, wenn Sie mit dem Rauchen aufhören.

Feiern Sie die letzte Zigarette!

Nach Meinung vieler Experten ist es effektiver, wenn Sie quasi von heute auf morgen mit dem Rauchen aufhören, statt zum Beispiel jeden Tag eine Zigarette weniger zu konsumieren. Daher besteht ein weiterer Tipp darin, wirklich von der einen auf die andere Minute mit dem Rauchen aufzuhören und in dem Zusammenhang die letzte Zigarette regelrecht zu feiern.

Genießen Sie diese letzte Zigarette und seien Sie sich darüber im Klaren, dass es tatsächlich das letzte Mal sein wird, dass Sie rauchen. Dazu gehört auch, dass Sie noch vorhandene Aschenbecher, Feuerzeuge oder Streichhölzer entsorgen.

Vermeiden Sie Stress!

gibt viele Raucher, die nicht nur wegen des Genusses Zigaretten konsumieren, sondern vor allem auch in Stresssituationen. Das Rauchen als solches soll dann beruhigen und entspannen. Falls Sie also mit dem Rauchen aufhören möchten, ist es sehr wichtig, dass Sie zumindest in den ersten Wochen der Raucherentwöhnung Stress möglichst vermeiden.

Falls Sie nämlich dann in stressige Situationen geraten, könnte es sehr gut sein, dass Sie in alte Gewohnheiten zurückfallen und zur Zigarette greifen. Solchen Situationen sollten Sie von vornherein aus dem Weg gehen.

Gewöhnen Sie sich andere Rituale an!

Häufig ist das Rauchen eine Art Ritual, wie zum Beispiel die Zigarette nach dem Essen oder die berühmte „Zigarette danach“. Solche Rituale lassen sich nicht von heute auf morgen aus der Welt schaffen, sodass es sehr sinnvoll ist, das Rauchen durch ein anderes Ritual zu ersetzen.

Das kann zum Beispiel Kaugummi kauen oder eine bestimmte Aktivität sein. Das Motto lautet in diesem Fall also, das Ritual nicht gänzlich wegzulassen, sondern lediglich das Rauchen durch etwas anderes zu ersetzen.

Medikamente gegen Nikotinsucht

Aktuell gibt es zwei verschiedene Methoden, wie eine Raucherentwöhnung durch diverse Medikamente vorgenommen werden kann.

Die erste Möglichkeit besteht in einer Nikotinersatztherapie, während die Alternative darauf aufbaut, dass es sich dabei um Medikamente handelt, die dem Körper kein weiteres Nikotin zuführen, dafür aber die Wirkung verschiedener Glückshormone verstärken.

Auf diese Weise ist es dann möglich, den sonst auftretenden Entzugserscheinungen entgegenzuwirken.

Welche Wirkung hat Nikotin?

Um die Möglichkeiten der Raucherentwöhnung zu verstehen, sollten Sie zunächst einmal wissen, auf welche Art und Weise der Stoff Nikotin eigentlich wirkt.

Die Wirkung von Nikotin sieht so aus, dass durch den Stoff die Rezeptoren spezieller Nervenzellen stimuliert werden, was wiederum dazu führt, dass verschiedene Glückshormone ausgeschüttet werden, wie zum Beispiel Serotonin oder Dopamin. Es erfolgt dann eine Weiterleitung der Stoffe von einer zur anderen Nervenzelle, teilweise wird aber auch eine Aufnahme durch die ausschüttenden Zellen vorgenommen.

Die Weiterleitung der Botenstoffe erzeugt dann Glücksgefühle, wie sie bei anderen wichtigen Handlungen ebenfalls auftreten. Nikotin bewirkt darüber hinaus ebenso, dass sich Aufmerksamkeit und Fähigkeit zur Konzentration des Rauchers erhöhen.

Diese positiven Eigenschaften tragen auf jeden Fall in hohem Maße dazu bei, dass der Zigarettengenuss schnell zu einer Sucht wird. Das Ziel der Raucherentwöhnung durch verschiedene Arzneimittel ist es nun, diesen Kreislauf aus Verlangen und Befriedigung zu durchbrechen.

Die Nikotinersatztherapie

Die erste Möglichkeit der Raucherentwöhnung durch Medikamente ist die sogenannte Nikotinersatztherapie. Im Gegensatz zum „kalten Entzug“ hat die Nikotinersatztherapie den großen Vorteil, dass die sonst auftretenden Entzugserscheinungen nur sehr milde oder gar nicht vorhanden sind.

Denn während die meisten Betroffenen bei einem kalten Entzug zum Beispiel unter erhöhter Nervosität, vermehrter Aggression, Schlafstörungen und Konzentrationsstörungen leiden, treten diese Symptome bei der Nikotinersatztherapie sehr selten auf. Der Grund ist einfach der, dass dem Körper das „benötigte“ Nikotin weiterhin in genauer Dosierung zugeführt wird, eben nur nicht in Form von Zigaretten.

Stattdessen gibt es zum Beispiel Nikotinkaugummis, bestimmte Nikotinpastillen oder auch die bekannten Nikotinpflaster. Das Problem an der Nikotinersatztherapie ist allerdings, dass die Abhängigkeit vom Nikotin als solche weiterhin vorhanden ist. lediglich der gewohnte Griff zur Zigarette kann durch diese Therapie meistens erfolgreich verhindert werden.

Darüber hinaus ist es so, dass die Erfolgsquote bei der Nikotinersatztherapie mit etwa 20 Prozent vergleichsweise gering ist.

Entzug mit nikotinfreien Medikamenten

Die Alternative zur Nikotinersatztherapie ist die Behandlung mit nikotinfreien Medikamenten. Die vorhandenen Medikamente enthalten derzeit vor allen Dingen einen der zwei Wirkstoffe Varenicline und Bupropion.

Varenicline

Varenicline ist ein Wirkstoff, der zum Beispiel in dem Medikament Champix enthalten ist. Es handelt sich hier um einen Nikotinrezeptoren-Blocker, denn das Medikament verhindert, dass das Nikotin an die Nervenzellen des Betroffenen andocken kann. Dies geschieht, indem der Wirkstoff die jeweiligen Rezeptoren selbst besetzt.

Durch den Wirkstoff wird somit erreicht, dass das bestehende Suchtverhalten, welches durch das Nikotin hervorgerufen wird, unterbunden wird. Darüber hinaus bewirkt Varencline, dass die Ausschüttung verschiedener Glückshormone stimuliert wird, wie zum Beispiel Serotonin oder auch Dopamin.

Die Erfolgsquote bei diesem Wirkstoff bzw. Medikament ist mit etwa 40 Prozent und einer Therapiedauer von rund drei Monaten sehr gut.

Varencline ist aktuell über die Online Klinik verfügbar.

Bupropion

Der zweite Wirkstoff, der im Zuge der Raucherentwöhnung ohne Nikotin häufig zum Einsatz kommt, ist Bupropion. Auch dieser Wirkstoff besetzt die speziellen Rezeptoren im Gehirn, sodass das Nikotin nicht mehr andocken kann. Darüber hinaus hat der Wirkstoff die Eigenschaft, die Wiederaufnahme der verschiedenen Glückshormone, die durch die Nerven erfolgt, zu verhindern. Somit steht eine größere Menge der Hormone zur Verfügung, sodass die Entzugserscheinungen deutlich gemindert werden können.

Aktuell ist Bupropion nicht verfügbar.