Was ist Sumatriptan?

Bei Sumatriptan handelt es sich um ein Medikament, welches gegen Migräneanfälle eingenommen werden kann. Es wirkt gegen die typischen Symptome einer Migräne, indem es die Entzündungen bekämpft und so die Schmerzen lindert.

Sumatriptan gilt als eines der gefragtesten Medikamente gegen Migräne. Das Medikament kann auch über das Internet auf Expressversand bestellt werden. 

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Übersicht
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    Autor:
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    Thomas Meiser

    Medizinjournalist aus Frankfurt

    Wie wirkt Sumatriptan?

    Bei dem Medikament Sumatriptan handelt es sich um einen Serotonin-Rezeptor-Antagonisten. Die im Zuge der Migräneattacke erweiterten Blutgefäße werden durch Sumatriptan wieder zusammen gezogen.

    Gleichzeitig verhindert das Medikament, dass Botenstoffe ausgeschüttet werden, welche die Schmerzen verursachen und die Entzündungen hervorrufen. Sumatriptan wirkt besonders schnell, da es direkt in das Blut übergeht.

    Einsatzbereich:

    Das Medikament ist dafür ausgelegt, die Kopfschmerzphase zu beenden. Hier hilft es gegen die typischen Symptome wie Übelkeit, Erbrechen, pochenden Kopfschmerz sowie eine Überempfindlichkeit gegenüber Lärm- und Lichteinflüssen.

    Sumatriptan wirkt nicht?

    Unter Umständen kann es passieren, dass die Tabletten nicht die gewünschte Wirkung erzielen. Auch in diesem Fall darf die angegebene Dosis nicht überschritten werden. Kommt es zu einem erneuten Auftreten der Beschwerden, darf die nächste Dosis erst frühestens 2 Stunden nach der letzten Einnahme angesetzt werden. Eine Überdosierung ist dringend zu vermeiden, genauso wie die Verdopplung der Menge, wenn die Einnahme einer Tablette vergessen wurde.

    Wie wird Sumatriptan angewendet?

    Wer unter einer akuten Migräneattacken leidet, der nimmt das Medikament zur direkten Schmerzlinderung ein. Dabei wird die beste Wirkweise erzielt, wenn Sumatriptan möglichst früh nach dem Auftreten der ersten Symptome eingenommen wird. Das Medikament wirkt aber auch noch zu einem späteren Zeitpunkt.

    Bei einem akuten Migräne-Kopfschmerz sollte eine Tablette eingenommen werden. Die Tablette darf nicht zerkaut werden. Gleichzeitig sollte man darauf achten, das Medikament mit ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen.

    Dosierung:

    Regulär wird eine Dosis von 50 mg empfohlen. Sollte diese Dosierung nicht ausreichen, kann die Einnahme auf bis zu 100 mg erhöht werden. Innerhalb eines Tages dürfen jedoch nicht mehr als 300 mg eingenommen werden. Der behandelnde Arzt hat darüber hinaus die Möglichkeit, eine alternative Einnahmeempfehlung auszusprechen.

    Nebenwirkungen von Sumatriptan

    Grundsätzlich bringt Sumatriptan eine gute Verträglichkeit mit sich. Wie bei jedem anderen Medikament auch sind aber auch unter der Einnahme von Sumatriptan gewisse Nebenwirkungen möglich. 

    Zu den häufigen Nebenwirkungen zählen vor allen Dingen Müdigkeit und Schläfrigkeit. Es kann zu Hitzewallungen kommen, Empfindungsstörungen oder auch einem Kältegefühl. Patienten berichten teilweise auch von einem Druck- oder Engegefühl im Brustkorb.

    Unter der Einnahme von Sumatriptan kann es gelegentlich auch zu Schwindel, Erbrechen oder Übelkeit kommen. Daneben lassen sich auch Symptome wie ein Schwächegefühl oder Muskelschmerzen feststellen.

    Da es unter der Einnahme von Sumatriptan zu Schwindel und Schläfrigkeit kommen kann, kann möglicherweise die Verkehrstüchtigkeit beeinträchtigt sein. Das Gleiche gilt auch für das Führen von Maschinen. Es wird daher davon abgeraten, während der Behandlung ein Fahrzeug oder eine Maschine zu bedienen.

    Hinweis:

    Sollten Sie eine der oben genannten Nebenwirkungen oder auch andere Begleitsymptome feststellen und sind diese besonders stark ausgeprägt, dann sollten Sie unverzüglich die Einnahme beenden. Darüber hinaus sollten Sie sich bemühen, auf schnellstem Wege einen Arzt aufzusuchen.

    Wechselwirkungen von Sumatriptan

    Es gibt Medikamente, die nicht gleichzeitig mit Sumatriptan eingenommen werden sollten, da sie sich gegenseitig in ihrer Wirkung beeinflussen oder es auch zu verstärkten Nebenwirkungen kommen kann.

    Dies gilt vor allen Dingen für Monoaminoxidase-Hemmer, welche zur Behandlung von Depressionen eingesetzt werden sowie für Selective Serotonin-Wiederaufnahmehemmer und Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer.

    Auch sollte auf die gleichzeitige Verwendung von Johanniskraut verzichtet werden.

    Dringend vermeiden:

    Sumatriptan darf nicht in Kombination mit Antibiotika wie Linezolid eingenommen werden. Das Gleiche gilt auch für Parkinson-Medikamente wie Selegilin sowie Antidepressiva wie Tranylcypromin, Isocarboxacid und Phenelzin. Auch Frauen, die regelmäßig die Pille einnehmen, sollten mit der Einnahme von Sumatriptan besonders vorsichtig sein, da sich die Gefahr für Schlaganfälle erhöht.

    Gegenanzeigen von Sumatriptan

    Sumatriptan sollte nicht angewendet werden, wenn bereits Triptan-haltige Medikamente eingenommen werden. Gleiches gilt für die Einnahme von Ergotamin-haltigen Migränemitteln bezogen auf einen Zeitraum von 24 Stunden. Auch bei Vorliegen einer Allergie in Bezug auf die Inhaltsstoffe darf die Einnahme nicht erfolgen.

    Welche Krankheiten stehen der Einnahme entgegen?

    Bei Krankheiten im Bereich des Herzkreislaufsystems oder einem erhöhten Risiko in diesem Bereich darf Sumatriptan nicht eingenommen werden.

    Gleiches gilt, wenn der Blutdruck unkontrolliert zu hoch ist oder Sie in der Vergangenheit einen Schlaganfall erlitten haben.

    Auch bei einer schweren Nierenerkrankung sowie leichten bis mittleren Lebererkrankungen sowie peripheren Gefäßerkrankungen im Bereich der Beine und Arme ist die Einnahme nicht erlaubt.

    Die Einnahme ist zudem nicht möglich, wenn eine basilare, retinale oder hemplegische Migräne vorliegt.

    Altersgruppen:

    Patienten unter 18 Jahre dürfen das Medikament nicht anwenden. Das Gleiche gilt für Patienten, die das 65. Lebensjahr bereits überschritten haben.

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