Medikamente gegen Haarausfall

Wer unter Haarausfall leidet, will meistens etwas dagegen unternehmen. Viele rezeptfreien Medikamente versprechen vieles, können aber nur wenig davon einhalten. Gegen genetisch bedingten Haarausfall kann das verschreibungspflichtige Medikament Propecia eingesetzt werden. Durch den Wirkstoff Finasterid wird jedoch nicht nur das Fortschreiten des Haarausfalls verhindert, sondern auch das Wachstum von neuen Haaren kann gefördert werden.

Verfügbare Medikamente gegen Haarausfall:

Die Wirkung auf das Haarwachstum ist häufig nach einer Behandlungsdauer von einem Jahr zu erkennen. Allerdings darf Propecia mit dem Wirkstoff Finasterid nur von Männern eingesetzt werden, und die Anwendung ist auch nur dann sinnvoll, wenn es sich um diesen bestimmten androgenetischen Haarausfall handelt.

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Haarausfall bekämpfen

haarausfallLeider gibt es auf dem Markt zahlreiche angebliche Medikamente, die sehr wirksam gegen Haarausfall sein sollen. Nicht selten gibt es enorme Versprechungen, wie zum Beispiel, dass die Haare wieder ihre volle Stärke erhalten werden und der gesamte Kopf wieder ohne Lücken mit Haaren bedeckt ist. Allerdings ist es leider so, dass viele dieser angebotenen Präparate entweder gar keine oder nur eine sehr geringe Wirkung haben.

Es gibt jedoch auch einige wenige Medikamente, die sehr wirksam gegen Haarausfall sind, wie zum Beispiel Propecia. Grundsätzlich ist es wichtig, dass die Wahl des Medikamentes auch davon abhängig gemacht wird, was die Ursache des Haarausfalls ist.

Grundsätzlich kommen nämlich verschiedene Ursachen infrage, wie zum Beispiel physische und seelische Ursachen. Aber auch Hormonstörungen und eine falsche Ernährung können durchaus zum vorzeitigen Ausfall der Kopfhaare führen.

Falls Sie unter einem hormonell bedingten Haarausfall leiden, ist zum Beispiel Propecia ein sehr geeignetes Medikament für Sie.

Alternativen zu Propecia

Es gibt im Grunde beim echten Haarausfall keine wirkliche Alternative zu den verschreibungspflichtigen Arzneimitteln. Wenn Sie also den vorhandenen Haarausfall effektiv stoppen möchten, dann wird Ihnen in der Regel nichts anderes übrig bleiben, als ein rezeptpflichtiges Arzneimittel zu nutzen.

Zwar gibt es natürlich noch andere Alternativen zur Behandlung mit Medikamenten, jedoch werden diese von vielen Männern als nicht ausreichend angesehen. So können Sie natürlich zum Beispiel ein Toupet nutzen, welches auf Dauer aber sicherlich weder eine angenehme noch komfortable Lösung darstellt.

Darüber hinaus existieren auch im Bereich der Chirurgie Alternativen zur medikamentösen Behandlung, im Zuge derer eine Transplantation von Haaren stattfindet. Zwar ist diese chirurgische Methode oftmals wirksam, sie hat jedoch den Nachteil, dass sie nicht nur mit Schmerzen, sondern auch mit höheren Kosten verbunden ist.

Medikation gegen Haarausfall

Beim Haarausfall handelt es sich nicht immer nur um ein optisches, sondern mitunter auch um ein gesundheitliches Problem. Grundsätzlich sind sowohl Männer als auch Frauen in nahezu jeder Altersgruppe von der Gefahr des Haarausfalls betroffen. Wichtig zu wissen ist, dass es verschiedene Arten bzw. Ursachen des Haarausfalls gibt, was unter anderem auch deshalb von Bedeutung ist, weil es unterschiedliche Medikamente in diesem Bereich gibt.

Bevor Sie also in die Apotheke gehen, um sich quasi das erstbeste Mittel gegen Haarausfall zu kaufen, sollten Sie zunächst mit einem Arzt Rücksprache nehmen. Denn ein Facharzt kann auf jeden Fall relativ sicher feststellen, welche Ursachen für den vorhandenen Haarausfall tatsächlich infrage kommen. Entsprechend dieser Ursachen kann dann auch eine medikamentöse Behandlung durchgeführt werden.

Bekannte Medikamente

In vielen Fällen ist der Haarausfall genetisch bedingt bzw. hormonell verursacht. Bei diesen Ursachen gibt es verschiedene Medikamente gegen Haarausfall, die auf unterschiedliche Weise wirken. Eine Gruppe dieser Medikamente enthält zum Beispiel den Wirkstoff Alfatradiol. Dieser Wirkstoff besteht im Prinzip aus etwas veränderten weiblichen Hormonen, den Östrogenen. Die Medikamente mit diesem Wirkstoff sind in der Regel Haarwasser, die äußerlich auf den Kopf aufgetragen werden und direkt im Bereich der Haarfollikel wirken.

Ein weiteres Medikament, welches ebenfalls in diesem Bereich eingesetzt wird, nennt sich Minoxidil. Eigentlich wurde dieses Mittel bei zu hohem Blutdruck eingesetzt, bis die Fachleute feststellten, dass das Arzneimittel den angenehmen Nebeneffekt hat, dass es auch wirksam gegen Haarausfall ist. Die Tinktur wird ebenfalls auf die Kopfhaut aufgetragen, sodass sich der Haarausfall auf der einen Seite verlangsamt und auf der anderen Seite das Wachsen neuer Haare beschleunigt wird.

Tabletten gegen Haarausfall

Bei den der wirksamen Medikamenten gegen Haarausfall muss es sich nicht zwingend um Haarwasser oder um ein Tonikum handeln, sondern es gibt auch der wirksame Arzneimittel in Form von Tabletten. Zu nennen ist hier zum Beispiel der Wirkstoff Finasterid, der eigentlich eingesetzt wird, um gutartige Prostatavergrößerungen zu behandeln.

Bei diesem Medikament bzw. Wirkstoff wurde dann jedoch ebenfalls festgestellt, dass dieser sich positiv auf das Wachstum der Haare auswirken kann. Der Wirkstoff ist unter anderem im bekannten Medikament Propecia enthalten.

Haarausfall vorbeugen

Im Idealfall schaffen Sie es, dem drohenden Haarausfall vorzubeugen, indem Sie mögliche Ursachen einfach abstellen. So können eine gesunde Lebensweise und eine ausgewogene Ernährung in vielen Fällen bereits dazu beitragen, dass das Risiko von Haarausfall sinkt. Falls sich bei Ihnen jedoch eine Ursache zeigt, die Sie nicht aktiv beeinflussen können, steht Ihnen zum Beispiel mit Propecia oftmals ein der wirksames Medikament zur Verfügung. Ideal ist es, wenn Sie mit dieser Behandlung mittels des Medikamentes schon dann beginnen, wenn Sie die ersten Anzeichen des Haarausfalls bemerken.

Sie müssen allerdings damit rechnen, dass es zwischen drei und sechs Monaten dauern wird, bis sich die ersten sichtbaren Erfolge einstellen werden. Aus dem Grund sollte Propecia auch mindestens über diesen Zeitraum genutzt werden, damit Sie wieder mehr Haare auf ihrem Kopf feststellen können.

Behandlung von kreisrunden Haarausfall

Ein häufig auftretender Haarausfall, von dem insbesondere Männer betroffen sind, ist der sogenannte kreisrunde Haarausfall. Allerdings ist es bisher noch nicht erwiesen, welche Ursache für diese Art des Haarausfalls verantwortlich ist. Die Experten gehen jedoch davon aus, dass es eine Autoimmunerkrankung ist, die plötzlich zum Auftreten des kreisrunden Haarausfalls führt, der sich durch kahle Stellen am Kopf auszeichnet.

Auch beim kreisrunden Haarausfall gilt es daher, die zumindest möglichen Ursachen zu erkennen, um dann eine gute Behandlung erzielen zu können.

Falsche Reaktion des Immunsystems & Stress

Eine denkbare Ursache des kreisrunden Haarausfalls ist eine bestimmte Fehlreaktion des Immunsystems. In diesem Fall richtet sich das Immunsystem, also die Abwehr des Körpers, aus bisher nicht bekannten Gründen gegen die Zellen in den Haarwurzeln. Eine Folge davon ist, dass sich die Haarwurzeln entzünden und letztendlich dann zum Abbrechen der Haare führen.

Eine weitere mögliche Ursache sind psychische Belastungen, wie zum Beispiel starker Stress, bestimmte Schocksituationen oder auch eine schwere Trauer. In diesem Fall beinhaltet die möglichst effektive Behandlung natürlich, dass die Betroffenen versuchen, diese psychischen Ursachen aus dem Weg zu räumen.

Vergiftungen, hormonelle Veränderungen & Allergien

Zu weiteren Ursachen, die für kreisrunden Haarausfall in Betracht gezogen werden müssen, zählen mögliche Vergiftungen. Hier kommen in erster Linie Metalle in den Zähnen infrage, wie z.B. Quecksilber oder auch Amalgam. Die richtige Behandlung würde in diesem Fall natürlich so aussehen, dass diese Zahnfüllungen durch andere – ungefährliche Materialien – ersetzt werden.

Auch hormonelle Veränderungen können mitunter eine Ursache des kreisrunden Haarausfalls sein. Infrage kommen hier in erster Linie eine Schwangerschaft oder Funktionsstörungen im Bereich der Schilddrüse. Ferner können Allergien ebenfalls zum Haarausfall führen, wie zum Beispiel Heuschnupfen oder eine Neurodermitis.

Mangelhafte Ernährung als weitere Ursache

Eine mangelhafte Ernährung kann ebenfalls durchaus als Ursache für den kreisrunden Haarausfall angesehen werden. Vor allen Dingen bestimmte Vitamine fehlen im Zuge dieser mangelhaften Ernährung, was zwar nicht unbedingt die eigentliche Ursache des kreisrunden Haarausfalls sein muss, aber auf jeden Fall dazu führt, dass eine Heilung verzögert wird.

Was die Behandlung angeht, so ist es in nicht wenigen Fällen so, dass die Symptome des kreisrunden Haarausfalls nach einiger Zeit von selbst wieder verschwinden. Falls dies nicht der Fall ist, gibt es durchaus einige der wirksame Medikamente, die in diesem Bereich zur Verfügung stehen.

Die Behandlung von diffusem Haarausfall

Haarausfall kann sowohl bei Männern als auch bei Frauen unterschiedliche Ursachen haben, weshalb es verschiedene Typen des Haarausfalls gibt. Einer dieser Typen wird auch als diffuser Haarausfall bezeichnet, der vergleichsweise häufig auftritt. Kennzeichnend für diese Art Haarausfall ist, dass die Haare quasi über den gesamten Kopf hinweg ausfallen.

In vielen Fällen tritt der diffuse Haarausfall relativ plötzlich auf, ohne dass es aus Sicht des Betroffenen dafür einen bestimmten Grund gibt. Um eine gezielte Behandlung des diffusen Haarausfalls vornehmen zu können, ist es unerlässlich, die jeweilige Ursache aufzuspüren. Denn die effektive Behandlung muss sich auf jeden Fall an der jeweiligen Ursache orientieren.

Stress als mögliche Ursache

Eine Ursache, die bei diffusem Haarausfall relativ häufig auftritt, ist ein zu hohes Maß an Stress. Leichte oder schwere Depressionen können ebenfalls dazu führen, dass der Haarausfall auftritt. Experten gehen davon aus, dass durch viel Stress vermehrt bestimmte neurologische Botenstoffe ausgeschüttet werden, die schädigend auf die Haarwurzeln wirken.

Darüber hinaus ist es mittlerweile wissenschaftlich erwiesen, dass Stress ebenfalls verhindert, dass den Haaren ausreichend Nährstoffe zugeführt werden. Die Behandlung sieht bei diesen Ursachen so aus, dass der Betroffene den Stress möglichst reduzieren bzw. optimalerweise gänzlich vermeiden sollte. Es muss hier also vor allem im psychischen Bereich gearbeitet werden, um die Ursache des diffusen Haarausfalls zu beseitigen.

Nährstoffmangel als weitere Ursache

Eine weitere Ursache des diffusen Haarausfalls kann durchaus der Mangel an Nährstoffen sein, denn eine ausgewogene Ernährung ist unter anderem auch für den gesunden Haarwuchs von großer Bedeutung. Sollten die Haare diese wichtigen Nährstoffe nicht erhalten, können sie durchaus mit diffusem Haarausfall reagieren.

Ein solcher Nährstoffmangel kann zum Beispiel im Zuge einer relativ extremen Diät auftreten oder bei anderen Ernährungsplänen, die keine ausreichende Zufuhr von Zink, Eisen, Vitamin A, Vitamin H und Vitamin B beinhalten.

Denn gerade diese Mineralien und Vitamine sind für ein gutes Haarwachstum sehr wichtig. Die Behandlung würde in diesem Fall so aussehen, dass bei der Ernährung zukünftig darauf geachtet wird, dass diese wichtigen Nährstoffe zugeführt werden.

Weitere Ursachen des diffusen Haarausfalls

Neben den bereits genannten Ursachen kann der diffuse Haarausfall durchaus auch auf bestimmte Infektionskrankheiten zurückzuführen sein, wie zum Beispiel Scharlach, Gürtelrose oder eine Grippe. In diesem Fall gilt es natürlich, die zugrunde liegende Erkrankung zu behandeln.

Auch die Einnahme bestimmter Medikamente kann dazu führen, dass die Haare ausfallen. Zu nennen sind hier zum Beispiel Betablocker, bestimmte Hormonblocker und auch Lipidsenker.