Was ist Metronidazol?

Metronidazol zählt zu den Breitbandantibiotika, die zur Bekämpfung verschiedener Infekte geeignet sind, die durch Bakterien verursacht werden. Neben anderen Erkrankungen können mit dem Medikament Metronidazol auch verschiedene Geschlechtskrankheiten behandelt werden, wie zum Beispiel die bakterielle Vaginose. Seine Hauptwirkung entfaltet das Arzneimittel dabei in der Form, dass es die Reproduktion (Vermehrung) der Bakterien verhindert, sodass der Körper vollständig von den Erregern befreit werden kann.

Metronidazol
Übersicht
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    Autor:
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    Thomas Meiser

    Medizinjournalist aus Frankfurt

    Welche Infekte kann Metronidazol bekämpfen?

    Da Metronidazol in den Bereich der Breitbandantibiotika fällt, können mit dem Medikament auch nur solche Infekte bekämpft werden, die von Bakterien verursacht werden.

    Gegen Viren kann das Arzneimittel hingegen keine Wirkung erzielen. Konkret können auch einige Geschlechtskrankheiten mit dem Mittel behandelt werden, wie unter anderem die bakterielle Vaginose oder auch die Erkrankung mit der Bezeichnung Trichomonas Vaginalis. Ursache für das Auftreten einer bakteriellen Vaginose ist im Normalfall, dass die Flora im Organismus der Frau gestört ist.

    Bei der Erkrankung Trichomonas Vaginalis sind hingegen in den meisten Fällen die Bakterien mit der Bezeichnung Protozoen ursächlich verantwortlich. Übertragen werden diese Bakterien beim ungeschützten Verkehr, sodass grundsätzlich auch Männer betroffen sein können.

    Wie wird Metronidazol eingenommen?

    Die Einnahme des Breitbandantibiotika Metronidazol kann je nach Erkrankung über verschiedene Zeiträume hinweg erfolgen, und auch die Dosierung kann auf die jeweilige Infektion abgestimmt werden.

    Somit ist die Dosierung von Metronidazol einerseits von der Art der Infektion, aber andererseits auch davon abhängig zu machen, wie gut das Medikament im Einzelfall vertragen wird. In Form einer vergleichsweise geringen Dosierung kann die Einnahme zum Beispiel über einen Zeitraum von zehn Tagen erfolgen.

    Aber auch nur eine einzige Einnahme ist als Dosierungsform möglich. Eingenommen wird das Medikament mit Wasser sowie unzerkaut. Zudem sollte während und rund um die Einnahme (2-3 Tage) kein Alkohol konsumiert werden.

    Wie funktioniert Metronidazol? Einfach erklärt!

    Die Wirkung von Metronidazol ist vergleichsweise einfach zu erläutern, denn nahezu alle Antibiotika wirken auf die gleiche bzw. sehr ähnliche Art und Weise.

    Auch bei Metronidazol ist es so, dass die im Organismus vorhandenen Bakterien direkt angegriffen werden.

    Dazu bewirkt das Medikament ein Eindringen in den Bakerienkern (Zellkern). An diesem Ort werden die Bakterien dann daran gehindert, dass sie ihr DNA reproduzieren können, was die Vermehrung der Bakterien unterbindet.

    Da die Anzahl der Bakterien sich nun nicht mehr vergrößern kann, schafft es das Immunsystem in der Regel alleine, die vorhandenen Bakterien abzutöten.

    Unter welchen Umständen darf Metronidazol nicht genommen werden?

    Die meisten Frauen und Männer dürfen das Medikament einnehmen, nachdem sie die Volljährigkeit erreicht haben. Da es jedoch sogenannte Gegenanzeigen gibt, dürfen nicht grundsätzlich alle betroffenen weiblichen Personen ab dem Alter von 18 Jahren das Arzneimittel einnehmen.

    Zutreffend ist das zum Beispiel für Frauen, die unter Epilepsie oder unter einer Lebererkrankung leiden.

    Aber auch dann, wenn eine Anämie besteht, eine Nervenstörung vorhanden ist oder falls die Krankheit mit dem Namen „Crohn“ bei Ihnen diagnostiziert wurde, sollten Sie Metronidazol entweder gar nicht einnehmen, oder zumindest erst einmal den Arzt befragen.

    Eine Gegenanzeigen ist zudem eine festgestellte Schwangerschaft sowie eine Allergie gegen einen Inhaltsstoff.

    Welche Nebenwirkungen können bei Metronidazol auftreten?

    Wie bei allen Antibiotika möglich, so kann es auch bei Metronidazol in einigen Fällen dazu kommen, dass nach der Einnahme Nebenwirkungen auftreten.

    Maximal erstrecken sich diese Nebenwirkungen, falls sie dann auftreten sollten, jedoch fast ausnahmslos über die Dauer der Einnahme hinweg.

    Die Nebenwirkungen, die bisher in Studien oder auch von betroffenen Patienten beobachten werden konnten und am häufigsten aufgetreten sind, sind vor allen Dingen Magen-Darm-Beschwerden wie Durchfall oder Übelkeit, seltsamer und meistens unangenehmer Geschmack im Mund sowie ein pelziger Zungenbelag.

    Zu den weiteren Nebenwirkungen, die ebenfalls öfter auftreten können, gehören Ausschlag auf der Haut, verstärkte Müdigkeit, wenig oder kein Appetit, Schwindelgefühle und Kopfschmerzen.

    Häufige Nebenwirkungen laut Erfahrungsberichten:

    Quelle: Sanego

    Fragen & Antworten

    Nein. Während das Antibiotikum Metronidazol eingenommen wird, sollte strengstens auf Alkohol verzichtet werden. Im Idealfall wird auch zwei bis drei Tage vor und nach der Einnahme auf Alkohol verzichtet. 

    Um das Antibiotika Metronidazol kaufen zu dürfen, wird ein Rezept benötigt. Dieses Rezept kann von einem Arzt auch über das Internet ausgestellt werden. Seriöse Online Kliniken ermöglichen eine so genannte Online Diagnose für Metronidazol. Nach dem ausfüllen eines Fragebogens kann das Rezept ausgestellt und das Medikament automatisch per Expressversand an den Kunden geschickt werden. Versteckte Kosten sind dabei nicht enthalten. 

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