Aciclovir gegen Herpes

Neben zahlreichen Medikamenten, mit denen bakterielle Infektionen erfolgreich bekämpft werden können, steht unter anderem mit Aciclovir ein sehr bekanntes Arzneimittel zur Verfügung, dass im Kampf gegen Viren zum Einsatz kommt.

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Als antivirales Medikament kommt Aciclovir vor allen Dingen Herpes-Infektionen zum Einsatz. Dazu gehört unter anderem auch Gürtelrose, Lippenherpes oder auch Genitalherpes.

  •  Reduziert signifikant Ausbrüche von Herpes
  •  Vorbeugendes Medikament gegen Lippen- und Genitalherpes
  •  In 200mg wie auch 800mg erhältlich

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MerkmaleIm Preis
Hersteller: ALIUD PharmaOnline Rezeptausstellung
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Anwendung von Aciclovir

aciclovirWas die Dosierung von Aciclovir angeht, so richtet sich diese vor allem danach, an welcher Art von Herpes Sie momentan erkrankt sind. Meistens ist es so, dass Aciclovir zur Behandlung von Herpes Genitalis zum Einsatz kommt.

In diesem Fall wird normalerweise eine Dosierung von 200mg empfohlen, die allerdings auch individuell angepasst werden kann. Auf jeden Fall entspricht die 200mg-Dosierung genau einer Tablette des Medikamentes. Auch für den Fall, dass Sie unter Herpesbläschen leiden sollten, wird die zuvor genannte Dosierung empfohlen.

Für gewöhnlich müssen die Tabletten dann fünf Tage in Folge eingenommen werden. Zur Behandlung von Herpes Zoster ist eine deutlich höhere Dosis notwendig, die in der Regel bei 800mg liegt. Aciclovir kann prinzipiell nicht nur zur Behandlung einer akuten Herpes-Infektion verwendet werden, sondern auch vorbeugend.

Wirkung von Aciclovir

Aciclovir ist ein antivirales Arzneimittel und hat somit den Auftrag, die vorhandenen Viren zu bekämpfen bzw. eine Vermehrung der Viren zu unterbinden. Dabei wird das Immunsystem gleichzeitig entlastet, sodass es im Anschluss an die Behandlung bzw. schon während der Behandlung mit Aciclovir besser mit den vorhandenen Viren fertig werden kann.

Aciclovir selbst wirkt im Inneren des Körpers, indem das Medikament verhindert, dass die DNA Polymerase der Viren sich weiter ausbreiten bzw. vermehren kann. Man spricht im Zusammenhang mit dieser Polymerase auch von den viralen Enzymen, die zum Überleben der Viren wichtig sind.

Durch die verringeret Anzahl an Viren wird das Immunsystem entlasten und kann dann selbst deutlich besser gegen die Viren vorgehen.

Gegenanzeigen von Aciclovir

Die meisten Betroffenen können Aciclovir bedenkenlos nutzen, wenn zum Beispiel eine Herpes-Infektion behandelt werden soll. Nicht nur gegen Herpes Genitalis wird das Medikament Aciclovir eingesetzt, sondern unter anderem auch gegen Herpes Zoster und gegen die allseits bekannten Herpesbläschen. Trotz der guten Verträglichkeit gibt es Gruppen, die von der Nutzung des Medikamentes absehen sollten.

Definitiv nicht anwenden sollten dieses Medikament sowohl schwangere als auch stillende Betroffene. Ebenfalls von einer Anwendung abzuraten ist Personen, die unter Diabetes leiden. Darüber hinaus gibt es einige Medikamente, wie zum Beispiel Zidovudin, die bei der Einnahme von Aciclovir kontraindiziert sind, und somit sollte auch hier auf die Nutzung des Medikamentes verzichtet werden.

Nebenwirkungen von Aciclovir

Nebenwirkungen müssen nicht auftreten, können aber in erster Linie bei vielen verschreibungspflichtigen Medikamenten von Patient zu Patient in unterschiedlicher Form in Erscheinung treten. Da auch Aciclovir ein verschreibungspflichtiges Arzneimittel ist, können somit auch nach der Einnahme dieses Medikamentes vereinzelt Nebenwirkungen vorhanden sein.

Allerdings ist es bei den möglichen Nebenwirkungen von Aciclovir so, dass diese meistens relativ schnell wieder verschwunden sind. Es gibt einige Nebenwirkungen, die bisher nach der Einnahme von Aciclovir registriert worden sind. Dazu zählen unter anderem Magenbeschwerden, Darmprobleme und Kopfschmerzen.

Das sind aber noch nicht die einzigen Nebenwirkungen, die nach der Einnahme von Aciclovir auftreten können. Somit sind ferner auch noch Schwindel, verstärkte Erschöpfung sowie Ausschläge (auf der Haut) zu nennen. Bei noch stärkeren oder auch besonders lange anhaltenden Nebenwirkungen konsultieren Sie bitte Ihren Arzt.

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