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Wie funktioniert Cialis?

Bevor man die Wirkungsweise von Cialis erläutern kann ist es wichtig zu wissen, wie eine Erektion überhaupt zustande kommt. Zwei Hauptvorgänge sind für das Entstehen einer Erektion notwendig, nämlich zum einen die Erschlaffung der betreffenden Muskeln und zum anderen müssen sich die umliegenden Arterien weiten. Nur so kann dann mehr Blut in die Schwellkörper fließen, was die Voraussetzung für eine Erektion darstellt.

Damit die Muskulatur erschlaffen kann, sind einige Botenstoffe von Nöten, wie zum Beispiel der Botenstoff cGMP. Aktiviert wird der Botenstoff bei sexueller Erregung des Mannes und soll dazu führen, dass die Muskeln erschlaffen, damit der oben beschriebene Vorgang stattfinden kann. Soll die Erektion wieder beendet werden, sorgt das Enzym Enzym Phosphodiesterase 5 für den Abbau dieses Botenstoffes.

Der in Cialis enthaltene Wirkstoff Tadalafil setzt nun in der Weise an, dass dieser Wirkstoff das Enzym PDE-5 blockiert. Als Folge dessen wird deutlich weniger vom Botenstoff cGMP abgebaut und die Erektion ist einerseits länger anhaltend, und wird andererseits auch als stärker empfunden. Der Auslöser ist also die Verlängerung der Muskelerschlaffung. Der gesamte Vorgang kann jedoch weiterhin nur bei sexueller Erregung stattfinden, was eine ungewollte Erektion faktisch ausschließt.

 
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