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Wie ist die Wirkungsweise des Inhaltsstoffes Sildenafil?
Eingesetzt wird Viagra als wirksames Arzneimittel bei bestehender Impotenz.
Die Erektion kommt durch die Tatsache zustande, dass das Blut sehr schnell in die Schwellkörper des Penis fließt, sodass die Schwellkörper sich erweitern können. Das funktioniert jedoch nur, wenn sich zuvor die Arterien erweitert haben, was wiederum nur dann gelingt, wenn die in der Nähe befindlichen Muskeln erschlaffen.
Sildenafil, als der Wirkstoff in Viagra, ist ein so genannter PDE-5-Hemmer, der das Phosphodiesterase 5-Enzym blockiert. Da dieses Enzym seinerseits für den Abbau von cGMP verantwortlich ist, bleibt nun eine größere Menge von cGMP im Blut, was zur Verstärkung der Muskelentspannung und somit zu einer besseren Erektion führt.
Viagra Sildenafil kann nur dann wirken, wenn der Mann auch sexuell erregt ist. Somit ist auch keine ungewollte Erektion möglich, da Sildenafil nicht luststeigernd wirkt.
Eine Tablette Viagra sollte etwa eine Stunde vor dem geplanten Geschlechtsverkehr eingenommen werden, wobei die gewünschte Wirkung bis zu fünf Stunden anhält.
Anwendungsgebiete
- Viagra wird bei Impotenz angewendetWichtige Warnhinweise
- Durch die Einnahme von Viagra kann es zu Beeinträchtigungen des Sehvermögens und der Reaktionsfähigkeit kommen, was im Straßenverkehr und bei der Bedienung von Maschinen zu beachten ist!- Die mögliche verminderte Reaktionsfähigkeit nach der Einnahme von Viagra wird durch gleichzeitiger Zufuhr von Alkohol deutlich verstärkt, was vor der aktiven Nutzung von Fahrzeugen und Maschinen unbedingt zu beachten ist!
Gegenanzeigen – Wann ist die Einnahme von Viagra nicht empfehlenswert?
- Bestehende und erblich bedingte Netzhaut-Erkrankung (Retina), bei der die Zellen der Netzhaut des Auges geschädigt bzw. zerstört werden.- Falls gleichzeitig noch andere Potenzmittel eingenommen werden
- Nicht geeignet für Minderjährige
- Zur Dauererektion neigende Personen oder Personen, deren Penis deformiert ist, sollten große Vorsicht bei der Einnahme von Viagra walten lassen bzw. Rücksprache mit ihrem Arzt nehmen. Sollte eine Dauererektion auftreten, so muss diese umgehend ärztlich behandelt werden, da sonst dauerhafte Gewebeschäden entstehen können.
- Schwerere Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems.
- Schwere Funktionsstörungen der Leber
- Einnahme mit besonderer Vorsicht bei Magen- oder Darmgeschwüren
Einnahme während der Schwangerschaft und Stillzeit
- keine Indizierung für Frauen gegebenWelche Nebenwirkungen können auftreten
Die folgenden Nebenwirkungen können nach der Einnahme von Viagra auftreten, müssen es aber keineswegs zwangsläufig. Es handelt sich dabei um die wichtigsten Nebenwirkungen.Sollten Sie eine allergische Reaktion auf Viagra bzw. einen der Inhaltsstoffe feststellen, was bei nahezu jedem Medikament geschehen kann, sollten Sie umgehend Arzt oder ihren Apotheker darüber in Kenntnis setzen.
- Hitzegefühl mit Rötung der Haut
- Kopfschmerzen
- gelegentliche Sehstörungen
- Magenbeschwerden, die sich durch Völlegefühl, Sodbrennen, Oberbauchschmerzen, Übelkeit oder Erbrechen äußern können.
- gelegentliche Verstopfung der Nase
- selten kann eine schmerzhafte und deutlich zu lang andauernde Erektion (Priapismus) auftreten, die sofort behandelt werden muss.






